/ ANONYMISIERTE ERFOLGSGESCHICHTE

Rezeptur, Materialverfolgung und Prozesssicherheit in einer Chemieanlage

Manuelle Rezepturschritte und voneinander getrennte Materialaufzeichnungen wurden durch eine ISA-88-basierte Chargensteuerung, rückverfolgbare Transfers und Prozessverriegelungen in einen kontrollierten Produktionsablauf überführt.

Rezeptur, Materialverfolgung und Prozesssicherheit in einer Chemieanlage
Informationen zum Kunden und zum Werk werden aus Vertraulichkeitsgründen nicht veröffentlicht.
Hinweis zu Vertraulichkeit und Messung

Der Firmenname, der Werksstandort und Informationen, die eine Identifizierung des Kunden ermöglichen könnten, wurden entfernt. Die Leistungswerte werden zum Schutz der Vertraulichkeit des Kunden als gerundete Wertebereiche dargestellt.

≈ %18Geringere Schwankungen der Chargendauer± %2 Messbereich
≈ %35Weniger manuelle Dateneingaben± %3 Messbereich
%100Rückverfolgbarkeit kritischer MaterialtransfersDefinierte Quelle–Ziel-Transferwege
/ 01 · WAS WAR DAS PROBLEM?

Die Rezeptur war bekannt;
die Umsetzung hing von der Person ab.

Rohstofftransfers, Dosierschritte und die Vorbereitung der Ausrüstung wurden über unterschiedliche Bedienoberflächen und manuelle Aufzeichnungen abgewickelt. Dass das richtige Material in der richtigen Reihenfolge in den richtigen Tank gelangte, hing weitgehend von der Erfahrung des Bedienpersonals ab.

Ziel war nicht nur die automatische Ausführung einzelner Schritte, sondern die Zusammenführung von Rezeptur, Materialidentität, Prozessbedingungen und Sicherheitsfreigaben im selben Chargenkontext.

ANFORDERUNG

Kontrollierte Rezepturausführung

Systemseitige Prüfung von Reihenfolge, Menge, Dauer und Ausrüstungsbedingungen.

ENGINEERING-UMFANG

Chargensteuerung + MTS + Sicherheit

Rezepturmodell, Materialbewegungen, Tankeignung und kritische Prozessverriegelungen.

VERIFIZIERUNG

Durchgängiges Chargenprotokoll

Schritt-, Benutzer-, Material- und Alarmhistorie vom Start bis zum Abschluss.

/ 02 · WIE HABEN WIR ES GELÖST?

Drei miteinander kommunizierende Steuerungsebenen

Rezeptur- und Ausrüstungsmodell

  • Die Produktionsschritte wurden nach dem ISA-88-Ansatz in Phasen und Operationen gegliedert.
  • Ausrüstungseignung, Reihenfolge und Prozessfreigaben wurden mit der Rezepturausführung verknüpft.
  • Schritte, die eine Bedienerfreigabe erfordern, wurden eindeutig abgegrenzt.
  • Revisions- und Berechtigungsprüfungen wurden zentralisiert.

Material- und Prozesssicherheit

  • Transfers zwischen Quelle und Ziel wurden mit der Materialidentität verknüpft.
  • Falsche Tanks, falsche Transferwege und unzulässige Prozessbedingungen wurden durch Verriegelungen verhindert.
  • Kritische Druck-, Temperatur- und Füllstandsbedingungen wurden mit einem unabhängigen Schutzkonzept berücksichtigt.
  • Alarme und Bedienereingriffe wurden im Chargenprotokoll erfasst.
/ 03 · WAS WAR DAS ERGEBNIS?

Das betriebliche Ergebnis

Produktionsinformationen wurden in einer einzigen Chargenhistorie nachvollziehbar, statt in unterschiedlichen Aufzeichnungen gesucht werden zu müssen. Die Ausführung des Prozesses in der richtigen Reihenfolge und unter definierten Bedingungen wurde zum systemseitig gesteuerten Ablauf.

Reproduzierbare ChargenAusführung der Rezepturschritte unabhängig von Schicht und individuellen Arbeitsweisen.
MaterialrückverfolgbarkeitDokumentation von Quelle, Ziel, Materialcharge und Transferhistorie in einer durchgängigen Aufzeichnungskette.
Kontrolliertes ProzessrisikoBeherrschung kritischer Bedingungen durch Freigabe- und Verriegelungslogik, bevor ein Alarm ausgelöst wird.
/ KLÄREN WIR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Den Sicherheitsumfang richtig
Lassen Sie uns dies mit ingenieurtechnischer Sorgfalt prüfen.

Beschreiben Sie die Maschinen- oder Prozessgrenzen; das zuständige Sicherheitsteam bewertet den passenden nächsten Schritt.

Analyse des sicherheitstechnischen Umfangs anfordern Ihre Anfrage wird direkt an das zuständige Engineering-Team weitergeleitet.