/ INDUSTRIELLE LÖSUNG 20

Aufrüstung und Erneuerung von Automatisierungssystemen

Modernisieren Sie Ihre bestehende Steuerungsinfrastruktur in messbaren Schritten und sichern Sie dabei die laufende Produktion.

Wir erneuern PLC-, HMI/SCADA-, Antriebs-, Schaltschrank-, Netzwerk- und Sicherheitsinfrastrukturen schrittweise, prüfbar und mit Rückfallplanung, während wir die Produktionsrisiken kontrollieren.

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Aufrüstung und Erneuerung von Automatisierungssystemen-Lösung
OSKONAufrüstung und Erneuerung von Automatisierungssystemen
/ WARUM GEPLANTE MODERNISIERUNG?

Erneuern Sie alternde Steuerungsinfrastruktur nicht erst im Störungsfall, sondern mit einem kontrollierten Programm, das Produktionsrisiken transparent macht.

01

Support- und Ersatzteilrisiko

Steuerungs-, Antriebs- und Bedienpanelkomponenten, die sich dem Ende ihres Lebenszyklus nähern, erhöhen ungeplante Stillstandszeiten und Unsicherheiten bei der Störungsbehebung.

02

Nicht dokumentiertes Betriebsverhalten

Wenn Änderungen an Software, Alarmen, Verriegelungen und Anlagen nicht in die aktuelle Dokumentation einfließen, können beim Umstieg auf das neue System kritische Funktionen verloren gehen.

03

Begrenztes Stillstandsfenster

Wenn die Produktionsanlage während kurzer Wartungsstillstände modernisiert werden muss, müssen die Test-, Umstellungs- und Rückfallschritte vorab nachweislich erprobt sein.

/ ARCHITEKTUR FÜR EINE KONTROLLIERTE MIGRATION

Bewahren Sie das bestehende Betriebsverhalten;
machen Sie die Infrastruktur messbar zukunftsfähig.

Modernisierung bedeutet mehr als den Austausch alter Hardware durch neue. Anlagenverhalten, Produktionsrezepte, Verriegelungen, Kommunikation und Sicherheitsfunktionen werden als Referenzzustand erfasst; die Zielarchitektur wird anhand dieser Nachweise validiert.

01 / BESTANDSAUFNAHME

Bestand und Risiken erfassen

Der Status von Hardware, Software, Netzwerk, Ersatzteilen, Lizenzen und Dokumentation wird gemeinsam erfasst.

02 / REFERENZZUSTAND

Betriebsverhalten validieren

Zyklusabläufe, Rezepte, Alarme, Verriegelungen, Sicherheitsfunktionen und Bedienhandlungen werden am bestehenden System getestet.

03 / ZIEL

Neue Architektur entwerfen

Die Migrationsgrenzen für Steuerung, I/O, Antriebe, HMI/SCADA, Netzwerk und Datenebene werden festgelegt.

04 / MIGRATION

Umstellung und Rückfall steuern

Vortests, Datensicherung, Cutover, SAT und bei Bedarf Rollback werden nach einem freigegebenen Plan durchgeführt.

/ MODERNISIERUNGSUMFANG

Mehr als ein Hardwareaustausch;
ein kontrollierter Systemlebenszyklus.

Der Umfang wird anhand der Geschäftskritikalität und des Produktionsrisikos priorisiert; statt eines unnötigen Komplettaustauschs werden beherrschbare Migrationspakete geschnürt.

01 / STEUERUNG

PLC und dezentrale I/O

Programm, Adressierung, Feldsignale, Verriegelungen und Steuerungsverhalten werden nachvollziehbar in die neue Architektur übertragen.

02 / BEDIENUNG

Erneuerung von HMI und SCADA

Bedienbilder werden nicht lediglich kopiert, sondern unter Berücksichtigung der Anforderungen an Alarme, Trends, Rezepte, Berechtigungen und Bedienbarkeit neu konzipiert.

03 / BEWEGUNG

Antriebs- und Servosysteme

Motor, Rückführung, Bewegungsprofil, Drehmoment und Sicherheitsfunktionen werden zusammen mit der mechanischen Last validiert.

04 / ELEKTROTECHNIK

Schaltschrank, MCC und Feldverkabelung

Thermische Belastung, Kurzschlussfestigkeit, Schutzkonzept sowie Klemmen-, Kabel- und Kennzeichnungsstruktur werden einschließlich aktueller Dokumentation überarbeitet.

05 / KOMMUNIKATION

Industrielle Netzwerke und Integration

Netzwerktopologie, Segmentierung, Fernzugriff und Kommunikation mit übergeordneten Systemen werden anhand der Verfügbarkeits- und Sicherheitsziele ausgelegt.

06 / RISIKO

Funktionale Sicherheit, Cybersicherheit und Daten

Sicherheitsfunktionen, Zugriffsberechtigungen, Datensicherung und Produktionsdaten werden als Bestandteil der neuen Steuerungsarchitektur validiert.

Automatisierungsingenieur prüft mit einem Tablet den erneuerten Steuerschaltschrank neben der bestehenden Produktionslinie
4EbenenDatensicherung, Vortests, parallele Validierung und Rückfallplan sind im selben Cutover-Paket enthalten.
/ ABSICHERUNG DER UMSTELLUNG

Nutzen Sie das kurze Stillstandsfenster
mit einem bewährten Umstellungsplan.

  1. 01
    Sicherung und Wiederherstellung

    Verifizierte Sicherungen von Programmen, Rezepturen, Parametern sowie Antriebs- und Netzwerkkonfigurationen werden vor der Umstellung erstellt.

  2. 02
    Simulation und FAT

    Steuerungslogik, Bedienbilder, Alarme und Kommunikation werden vor dem tatsächlichen Anlagenstillstand in einer Testumgebung erprobt.

  3. 03
    Parallele Validierung

    Wo möglich, wird das Verhalten des alten und des neuen Systems verglichen; kritische Signale und Zyklen werden anhand einer Freigabecheckliste überprüft.

  4. 04
    Cutover und Rollback

    Verantwortliche, Zeitvorgaben, Entscheidungspunkte, SAT-Tests und Rückfallbedingungen werden in einem minutengenauen Ablaufplan festgelegt.

/ MODERNISIERUNGSFAHRPLAN

Von der Risikoerfassung zum nachhaltigen Betrieb in sechs kontrollierten Schritten.

  1. 01
    Bestand erfassen

    Der Zustand von Hardware, Software, Netzwerk, Schaltschränken, Dokumentation und Ersatzteilbestand wird vor Ort überprüft.

  2. 02
    Verhalten dokumentieren

    Zyklen, Rezepturen, Alarme, Verriegelungen sowie Sicherheits- und Handbetriebsszenarien werden als Referenzstand erfasst.

  3. 03
    Risiken priorisieren

    Die Phasen werden anhand der betrieblichen Kritikalität, der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Ersatzteilverfügbarkeit und der Auswirkungen von Stillständen festgelegt.

  4. 04
    Konzipieren und vorab testen

    Die neue Architektur, die Softwaremigration, Bedienbilder und Integrationen werden in einer Simulations-/FAT-Umgebung validiert.

  5. 05
    Umstellung und SAT durchführen

    Der freigegebene Cutover-Plan wird umgesetzt; Feldsignale werden geprüft sowie Sicherheits-, Zyklus- und Leistungstests abgeschlossen.

  6. 06
    Dokumentieren und übergeben

    Aktuelle Schaltpläne, Software, Sicherungen sowie Schulungs-, Wartungs- und Lebenszykluspläne werden an den Betrieb übergeben.

/ ANWENDUNGSBEREICHE

Von der Einzelmaschine bis zur Anlagenebene:
skalierbare Modernisierung.

01

Maschinensteuerung

Kontrollierte Erneuerung von PLC, HMI, Antrieben, I/O und Sicherheitsfunktionen einer einzelnen Maschine.

02

Produktionslinie

Phasenweise Modernisierung der Synchronisation zwischen mehreren Maschinen, Förderanlagen und Stationen.

03

Anlagen-HMI/SCADA

Überführung verteilter Bedienbilder, Alarme, Trends, Rezepturen und Berichtsfunktionen in einen einheitlichen Bedienstandard.

04

Sicherheits- und Datenebene

Überführung risikobehafteter Altfunktionen, der Netzwerksegmentierung und der Produktionsdatenanbindungen in die neue Architektur.

/ NÄCHSTE LÖSUNGProzessautomatisierung (PCS 7 - PLC)
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