/ INDUSTRIELLE LÖSUNG 14

Maschinensicherheit (Maschinensicherheit)

Beherrschen Sie Maschinenrisiken durch sichere Konstruktion, Schutzmaßnahmen und verifizierte Steuerungsfunktionen.

Von der Risikobeurteilung über die Festlegung von PLr/SIL, Sicherheits-PLC, Verriegelung von Schutzeinrichtungen und sichere Bewegung bis zur Validierung betrachten wir Maschinensicherheit über den gesamten Lebenszyklus.

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Maschinensicherheit (Maschinensicherheit)-Lösung
OSKONMaschinensicherheit (Maschinensicherheit)
/ WARUM MASCHINENSICHERHEIT?

Schirmen Sie eine Gefährdung nicht nur durch eine Schutzeinrichtung ab; gestalten Sie das Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Produktion durch systematische Risikominderung sicher.

01

Wechselnde Betriebsbedingungen

Im Automatikbetrieb sowie beim Einrichten, Reinigen, bei der Störungsbeseitigung und Wartung nähern sich Menschen unterschiedlichen Gefahrenbereichen.

02

Steuerungstechnisches Risiko

Ein einzelner Sensor-, Schütz- oder Softwarefehler kann dazu führen, dass die Sicherheitsfunktion im Anforderungsfall nicht wirksam wird.

03

Nicht verifizierte Änderung

Ein Umbau der Produktionslinie, eine Geschwindigkeitserhöhung oder eine neue Betriebsart können die bestehende Risikobeurteilung und die Sicherheitsfunktionen ungültig machen.

Sichere Automatisierung und Schutzsysteme in einer industriellen Maschinenlinie
/ SICHERE MASCHINENKONSTRUKTIONDie Gefährdung wird erkannt, die Bewegung kontrolliert gestoppt und die Bedingungen für einen sicheren Wiederanlauf werden überprüft.
/ ISO 13849 UND IEC 62061

Von der Risikobeurteilung bis zur Validierung:
nachvollziehbare Maschinensicherheit.

Maschinensicherheit beginnt mit der Identifizierung von Gefährdungen, der Risikoeinschätzung und der vorrangigen Risikominderung durch konstruktive Maßnahmen. Für verbleibende Risiken werden trennende Schutzeinrichtungen, Sicherheitseinrichtungen und sicherheitsbezogene Steuerungsfunktionen gemeinsam ausgelegt.

ISO 12100Risikobeurteilung und Risikominderung
PLr / SILErforderliches Leistungsziel
ValidierungAnalyse und Funktionsprüfung
  • Gefährdung identifizierenBewerten Sie Szenarien mit Quetschen, Schneiden, Einklemmen, Anstoßen, Herausschleudern und unerwarteten Bewegungen.
  • Funktion definierenLegen Sie die Bedingungen für Stillsetzen, Verriegelung, Geschwindigkeitsüberwachung und Wiederanlauf eindeutig fest.
  • Leistungsfähigkeit nachweisenÜberprüfen Sie die Annahmen zu Architektur, Bauteilzuverlässigkeit, Diagnose und Ausfällen gemeinsamer Ursache.
/ LEBENSZYKLUS DER MASCHINENSICHERHEIT

Von der Gefährdung zur Sicherheitsfunktion,
jede Entscheidung ist nachvollziehbar.

Der Ansatz nach ISO 13849 und IEC 62061 verbindet Risikobeurteilung, Anforderungsspezifikation, Entwurf, Implementierung und Validierung unter einem gemeinsamen Sicherheitsziel.

01 / RISIKO

Gefährdungs- und Aufgaben-
analyse

Maschinengrenzen, Nutzungsarten und Expositionsszenarien werden festgelegt.

→
02 / ZIEL

PLr oder SIL
bestimmen

Für jede Sicherheitsfunktion wird die erforderliche Leistungsfähigkeit definiert.

→
03 / ENTWURF

Architektur und
Integration

Sensoren, Safety-PLC, Antriebe und Endglieder werden integriert.

→
04 / NACHWEIS

Verifizierung und
Validierung

Durch Berechnungen, Analysen und Tests wird die Erfüllung der Anforderungen nachgewiesen.

/ ENGINEERING-UMFANG

Mechanische Schutzeinrichtungen, Elektrik und Software
in einer gemeinsamen Sicherheitsfunktion.

Jede Funktion wird unter Berücksichtigung der Nutzungsart der Maschine, der Schwere möglicher Verletzungen, der Exposition und der Vermeidungsmöglichkeit separat betrachtet.

01 / ANALYSE

Risikobeurteilung

Maschinengrenzen, Lebensphasen, Aufgaben, Gefährdungen und Maßnahmen zur Risikominderung werden dokumentiert.

02 / ANFORDERUNG

Spezifikation der Sicherheitsanforderungen

Sicherer Zustand, Reaktionszeit, Betriebsart sowie Bedingungen für Rückstellung und Wiederanlauf werden definiert.

03 / ENTWURF

Safety-PLC und Netzwerk

Sichere Ein-/Ausgänge, sicherheitsgerichtete Kommunikation und Zonenarchitektur werden unter Berücksichtigung des Fehlerverhaltens ausgelegt.

04 / BEWEGUNG

Sichere Antriebsfunktionen

Funktionen wie STO, SS1, SLS und sichere Bewegungsrichtung werden entsprechend dem Risiko der Anwendung ausgewählt und parametriert.

05 / BERECHNUNG

PL- oder SIL-Verifizierung

Anhand von Kategorie/Architektur sowie MTTFd-, DC-, CCF- oder PFHd-Daten wird rechnerisch nachgewiesen, dass die angestrebte Leistungsfähigkeit erreicht wird.

06 / TEST

Validierung der Sicherheitsfunktion

Normalbetrieb, Sensorfehler, Energieausfall, Rückstellung und Wiederanlauf werden anhand der Abnahmekriterien getestet.

/ HIERARCHIE DER RISIKOMINDERUNG

Zuerst Gefährdungen konstruktiv mindern,
dann schützen und informieren.

Bei der Maschinensicherheit ist eine sicherheitsbezogene Steuerung allein keine Lösung; konstruktive Gestaltung, Schutzmaßnahmen und Benutzerinformationen sind Bestandteile derselben Strategie zur Risikominderung.

/ WIE WIRD EINE SICHERHEITSFUNKTION ENTWICKELT?

Vom Risikoszenario bis zum Test vor Ort,
in sechs kontrollierten Schritten.

  1. 01
    Maschinengrenzen festlegen

    Nutzungsszenarien werden erstellt, die Produkt, Bedienpersonal, Instandhaltung und sämtliche Betriebsarten abdecken.

  2. 02
    Risiko beurteilen

    Gefährdung, Exposition, möglicher Schaden und Vermeidungsmöglichkeiten werden analysiert.

  3. 03
    Funktion definieren

    Sicherer Zustand, Eingang, Logik, Ausgang, Reaktionszeit und PLr/SIL-Ziel werden schriftlich festgelegt.

  4. 04
    System entwerfen

    Die Architektur aus Sensoren, Safety-PLC, Antrieben und Aktoren wird umgesetzt.

  5. 05
    Verifizieren und validieren

    Die Berechnung der Leistungsfähigkeit sowie Funktionsprüfungen und Tests von Fehlerszenarien werden abgeschlossen.

  6. 06
    Änderungen verwalten

    Revisionen, Instandhaltung und Überbrückungen werden mit kontrollierter Dokumentation durchgeführt.

/ ANWENDUNGSBEREICHE

Überall dort, wo Mensch und Automation zusammentreffen:
verifizierte Sicherheitsfunktionen.

01

Roboterzellen

Szenarien für Türzuhaltung, Bereichsüberwachung, sichere Geschwindigkeit und Instandhaltungsbetrieb.

02

Pressen- und Montagelinien

Zweihandschaltung, Sicherheitslichtvorhang, Werkzeugbereich und Transfersicherheit.

03

Fördertechnik und Intralogistik

Not-Halt-Zonen, Quetschstellen, Zugang und sicherer Wiederanlauf.

04

Sondermaschinen

Anwendungsspezifische Risikominderung beim Schneiden, Wickeln und Verpacken sowie an beweglichen Einrichtungen.

/ NÄCHSTE LÖSUNGProzesssicherheit (Process Safety)
/ KLÄREN WIR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Den Sicherheitsumfang richtig
Lassen Sie uns dies mit ingenieurtechnischer Sorgfalt prüfen.

Beschreiben Sie die Maschinen- oder Prozessgrenzen; das zuständige Sicherheitsteam bewertet den passenden nächsten Schritt.

Analyse des sicherheitstechnischen Umfangs anfordern Ihre Anfrage wird direkt an das zuständige Engineering-Team weitergeleitet.