/ INDUSTRIELLE LÖSUNG 23

Industrielle Bildverarbeitung und Identifikation

Fehler frühzeitig erkennen. Produkte verifizieren. Qualität rückverfolgbar machen.

Mit Technologien von SICK und HIKROBOT integrieren wir Montage-, Oberflächen-, Maß-, Barcode- und Etikettenprüfungen in Ihren Produktionsablauf. Schleusen Sie fehlerhafte Produkte frühzeitig aus, reduzieren Sie den manuellen Prüfaufwand und verknüpfen Sie jedes Prüfergebnis mit der Produkthistorie.

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Industrielle Bildverarbeitung und Identifikation-Lösung
OSKONIndustrielle Bildverarbeitung und Identifikation
/ QUALITÄT DIREKT IN DER LINIE VERIFIZIEREN

Erkennen Sie Fehler dort, wo sie entstehen;
geben Sie sie nicht an den nächsten Arbeitsschritt weiter.

01

Zu spät erkannte Qualitätsfehler

Werden fehlende Teile, eine verkehrte Montage oder Oberflächenfehler erst beim Verpacken erkannt, wurden bereits zusätzliche Arbeitszeit und Materialien in das Produkt investiert. Verlegen Sie die Prüfung direkt hinter den kritischen Arbeitsschritt, um Nacharbeits- und Ausschusskosten zu senken.

02

Uneinheitliche Prüfentscheidungen

Die Sichtprüfung wird durch Schichtwechsel, Ermüdung und unterschiedliche Beurteilungen beeinflusst. Wenden Sie definierte Annahmekriterien über das Produktrezept an, um Prüfentscheidungen reproduzierbar zu machen; so bleibt dem Bedienpersonal mehr Zeit für die Klärung von Ausnahmefällen.

03

Produkte ohne durchgängige Identität und Historie

Unlesbare Codes, falsche Etiketten oder Teile, die nicht zum Fertigungsauftrag passen, führen zu Verwechslungen und Versandfehlern. Verknüpfen Sie die Produktidentität mit Prüfergebnissen und Prozessaufzeichnungen, um rückblickende Untersuchungen zu beschleunigen.

/ VOM BILD ZUR PRODUKTIONSENTSCHEIDUNG

Bild erfassen, Produkt verifizieren;
die Linie führt die richtige Aktion aus.

Als OSKON konzipieren wir Kamera, Optik, Beleuchtung, Bildverarbeitungssoftware und Automatisierungsintegration gemeinsam. Wir verknüpfen das Prüfergebnis mit PLC, Robotern und Produktionsinformationssystemen und schaffen so eine Struktur, die konforme Produkte weiterleitet, nichtkonforme Produkte ausschleust und den Vorgang dokumentiert.

01 / BILDERFASSUNG

Das richtige Bild erzeugen

Triggerung, Belichtung, Objektiv und Beleuchtung werden auf die Bauteiloberfläche, das Sichtfeld und die Liniengeschwindigkeit abgestimmt.

02 / ENTSCHEIDUNG

Messen, lesen, vergleichen

Das Bild wird anhand von Toleranzen, Referenzprodukt, erwartetem Code und aktivem Rezept ausgewertet.

03 / AUTOMATISIERUNG

Die Entscheidung am richtigen Produkt umsetzen

Über PLC und Förderbandverfolgung werden Ausschleusung, Weiterleitung oder ein kontrollierter Stopp ausgelöst; das Ausschleusergebnis wird überprüft.

04 / DOKUMENTATION

Die Produkthistorie vervollständigen

Identität, Zeitpunkt, Rezept und Prüfergebnis werden je nach Projektumfang zusammen mit dem Bild an MES/MOM oder das Rückverfolgungssystem übertragen.

/ ANWENDUNGEN UND IHR DIREKTER NUTZEN

Jede Prüfaufgabe
ein konkreter Gewinn für die Produktion.

Wir wählen Prüfpunkte anhand von Fehlerkosten und Prozessrisiken aus. Das Ziel ist ein System, das fehlerhafte Produkte erkennt, ohne einwandfreie Produkte unnötig auszuschleusen, und das zum Produktionstakt passt.

01 / MONTAGEPRÜFUNG

Fehlende und falsche Teile frühzeitig erkennen und ausschleusen

Prüfen Sie Vorhandensein, Anzahl und Ausrichtung von Schrauben, Clips, Dichtungen oder Steckverbindern. Verhindern Sie, dass fehlerhaft montierte Produkte die nächste Station erreichen, und reduzieren Sie so den Aufwand für Demontage, erneute Montage und Endprüfung.

02 / OBERFLÄCHE UND GEOMETRIE

Fehler und Maßabweichungen sichtbar machen

Bewerten Sie Merkmale wie Kratzer, Flecken, Kantenfehler, Durchmesser, Abstände und Positionen anhand definierter Kriterien. Ermöglichen Sie mit einem geeigneten optischen Aufbau und entsprechender Kalibrierung eine berührungslose Prüfung; überwachen Sie Prozessabweichungen, bevor sie zunehmen.

03 / CODELESUNG

Das richtige Produkt dem richtigen Auftrag zuordnen

Lesen Sie 1D-Barcodes, QR- und Data-Matrix-Codes; identifizieren Sie direkt auf dem Bauteil angebrachte DPM-Codes mit geeigneten Lesegeräten und passender Beleuchtung. Vergleichen Sie die Identität mit dem Fertigungsauftrag, um den Einsatz falscher Varianten und manuelle Dateneingaben zu reduzieren.

04 / SCHRIFT UND ETIKETT

Bedruckt allein genügt nicht; prüfen Sie auch den Inhalt

Lesen Sie Chargen-, Seriennummern- und Datumsangaben mittels optischer Zeichenerkennung (OCR); prüfen Sie mit der Zeichenverifikation (OCV), ob sie dem erwarteten Inhalt entsprechen. Reduzieren Sie den Aufwand für Neuetikettierungen und das Versandrisiko durch unvollständige Aufdrucke und falsche Etiketten.

05 / ROBOTERFÜHRUNG

An variable Bauteilpositionen anpassen

Ermitteln Sie Position und Winkel des Bauteils aus den Kameradaten und transformieren Sie diese in Roboterkoordinaten. Reduzieren Sie bei geeigneten Anwendungen den Bedarf an mechanischen Vorrichtungen für Greif-, Platzier- und Ausrichtaufgaben und erleichtern Sie Produktwechsel.

06 / 3B-PRÜFUNG

Höhen- und Volumenunterschiede messen

Erfassen Sie bei Aufgaben, für die ein zweidimensionales Bild nicht ausreicht, Höhen-, Form- und Volumendaten mit einer 3B-Kamera oder einem Profilsensor. Machen Sie unvollständige Füllungen, nicht korrekt sitzende Teile und Niveauunterschiede sichtbar und erweitern Sie so den Prüfumfang.

/ SICK + HIKROBOT · BILDVERARBEITUNG IN DER PRODUKTIONSLINIE

Sehende Systeme.
Verifizierte Produktion.

Von der Bauteilqualität zur Produktidentität, von der Roboterbewegung zur Produktionsaufzeichnung: Machen Sie das Bild an jeder Station zur Grundlage der richtigen Entscheidung.

Simulation einer Produktionslinie mit drei Anwendungen: links kamerabasierte Qualitätsprüfung von Metallteilen und Ausschleusung fehlerhafter Produkte, in der Mitte Lesen von Kartoncodes, rechts Teileentnahme durch einen kamerageführten Roboter.
Schematische Simulation einer Produktionslinie zur Veranschaulichung von Bildverarbeitungsanwendungen.
  1. 01 / ERKENNEN UND PRÜFEN

    Fehler erkennen, bevor sie weitergegeben werden.

    Die Kamera prüft das Bauteil; nichtkonforme Produkte werden ausgeschleust, konforme Produkte durchlaufen die weitere Produktion.

  2. 02 / LESEN UND VERIFIZIEREN

    Jedes Produkt anhand seiner Identität verfolgen.

    Der Codeleser erfasst die Produktidentität; die Information wird mit dem Fertigungsauftrag und der Zielstation abgeglichen.

  3. 03 / POSITION BESTIMMEN UND FÜHREN

    Damit der Roboter am richtigen Punkt zugreift.

    Die aus dem Bild ermittelte Bauteilposition und der Winkel werden an die Greif- und Platzierbewegung des Roboters übergeben.

/ TECHNOLOGIEAUSWAHL

Mit SICK und HIKROBOT
zur anwendungsgerechten Architektur.

Wir wählen intelligente Kameras, eigenständige Codeleser oder rechnerbasierte Systeme anhand von Prüfaufgabe, Zykluszeit, Kameraanzahl und Datenbedarf aus. Produktfamilie und Softwareoptionen verifizieren wir mit realen Musterteilen.

SICK / BILDVERARBEITUNG

InspectorP und Inspector83x

Mit der InspectorP-Familie lassen sich Anwesenheits-, Positions- und Qualitätsprüfungen umsetzen; Inspector83x ermöglicht KI-gestützte Fehlerbewertung und OCR/OCV-Aufgaben. Die Verarbeitung direkt auf der Kamera reduziert bei geeigneten Aufgaben den Bedarf an einem separaten Rechner.

SICK Inspector83x-Anwendungen entdecken ↗

SICK / AUTOMATISCHE IDENTIFIKATION

Kamerabasierte Codeleser der Lector-Familie

Die Lector-Familie ist für die Identifikation von 1D/2D-Codes auf Produkten, Bauteilen und Verpackungen ausgelegt. Durch eine Modellauswahl, die auf DPM-Anforderungen, Leseabstand, Codegröße und Produktbewegung abgestimmt ist, werden Identitätsdaten in den Produktions- und Logistikfluss eingebunden.

SICK-Produktfamilie für Bildverarbeitung und Identifikation ↗

HIKROBOT / BILDVERARBEITUNGSPLATTFORM

Industriekameras und VisionMaster

VisionMaster vereint Positionierung, Messung, Code-/Zeichenerkennung und Fehlererkennung in einer grafischen Benutzeroberfläche. Deep-Learning-Werkzeuge unterstützen die Bewertung von Produkten mit variablem Erscheinungsbild; SDK-Schnittstellen ermöglichen die Integration individueller Software.

Die HIKROBOT VisionMaster-Plattform entdecken ↗

Optische Bildgebung und Profilprüfung an einem elektronischen Bauteil
4KriteriumFehlerschlupf, Falschrückweisungen, Zykluszeit und Leseerfolg werden gemeinsam bewertet.
/ WIE MESSEN WIR DEN NUTZEN?

Verifizieren Sie den Erfolg vor Ort
mit Produktionsdaten.

  1. 01
    Fehlerschlupf reduzieren

    Überwachen Sie den Anteil fehlerhafter Produkte, die dennoch als konform eingestuft werden. Bewerten Sie die Auswirkungen anhand von Daten zu Fehlern, die im nächsten Arbeitsschritt erkannt werden, zu Nacharbeit und zu Kundenretouren.

  2. 02
    Einwandfreie Produkte schützen

    Erfassen Sie den Anteil konformer Produkte, die dennoch zurückgewiesen werden, separat. Weniger Falschrückweisungen reduzieren unnötigen Ausschuss und den Aufwand des Bedienpersonals für Nachprüfungen.

  3. 03
    Taktleistung erhalten

    Messen Sie Bilderfassungs-, Verarbeitungs-, Kommunikations- und Ausschleuszeiten gemeinsam. Führen Sie die Abnahme nicht allein anhand der Kamerageschwindigkeit durch, sondern auf Basis des tatsächlichen Arbeitstakts der Linie.

  4. 04
    Rückverfolgbarkeit vervollständigen

    Überwachen Sie die Erstleserate, unlesbare Codes und Produkte mit unvollständigen Datensätzen. Verkürzen Sie die Zugriffszeit auf Produkt- und Fehlerbilder, um die Ursachenanalyse zu beschleunigen.

/ OSKON ENGINEERING-ANSATZ

Vom Mustertest bis zur Produktionsabnahme,
in sechs kontrollierten Schritten.

  1. 01
    Fehler- und Abnahmekriterien definieren

    Wir klären die Produktfamilie, kritische Fehler, Toleranzen und die angestrebte Taktzeit. Mit Gut-, Schlecht- und Grenzmustern erstellen wir einen Abnahmeplan mit messbaren Kriterien.

  2. 02
    Optische Machbarkeit bestätigen

    Wir erproben Objektiv, Beleuchtung und Kameraanordnung an realen Oberflächen. Dabei berücksichtigen wir Änderungen von Glanz, Farbe, Vibration, Abstand und Umgebungslicht im Testumfang.

  3. 03
    Prüfverfahren auswählen

    Wir bewerten regelbasierte Bildverarbeitung, Deep Learning oder deren Kombination. Bei Aufgaben mit künstlicher Intelligenz validieren wir die Erkennungsleistung anhand von Mustern, die nicht für das Training verwendet wurden.

  4. 04
    Prüfung in den Linienablauf integrieren

    Wir richten die PLC-/Roboterkommunikation, Produktverfolgung, Rezeptauswahl und Ausschleusbestätigung ein. Wir definieren das Verhalten bei nicht lesbaren Codes, Kameraausfall und Verbindungsverlust.

  5. 05
    Unter Produktionsbedingungen abnehmen

    Bei Werks- und Vor-Ort-Abnahmetests erproben wir unterschiedliche Produkte und Liniengeschwindigkeiten. Mit dem vereinbarten Mustersatz messen wir Fehlerschlupf, Falschrückweisungen und die Einhaltung der Taktzeitziele.

  6. 06
    Nachhaltig an den Betrieb übergeben

    Wir schließen Rezeptsicherungen, Benutzerberechtigungen, Objektivreinigung, Beleuchtungskontrollen und Bedienerschulungen ab. Für neue Produkte legen wir die Schritte zur erneuten Validierung fest.

/ ANWENDUNGSBEREICHE

Produkte und Branchen ändern sich;
der Bedarf an nachweisbarer Qualität bleibt.

01

Automobil- und Zulieferindustrie

Reduzieren Sie Variantenverwechslungen und den Nacharbeitsbedarf an der nächsten Station durch Montagevollständigkeitsprüfung, Prüfung der Teileorientierung, DPM-Lesung und Roboterführung.

02

Lebensmittel, Getränke und Verpackungen

Erkennen Sie Verpackungsfehler vor dem Versand durch die Prüfung von Verschlüssen, Etiketten, Datums-/Chargenaufdrucken und Verpackungsintegrität.

03

Pharma, Kosmetik und Elektronik

Verknüpfen Sie die Prüfung von Seriennummern, Aufdrucken, Bauteilanwesenheit und Position mit dem Produktdatensatz; schaffen Sie eine zugängliche Prüfhistorie für Qualitätsprüfungen.

04

Intralogistik und Versand

Ordnen Sie die Identität von Kartons und Transporteinheiten dem Zielort zu. Nutzen Sie das Leseergebnis zum Ausschleusen und zur Weiterleitung, um Fehlausleitungen und den manuellen Bearbeitungsaufwand zu reduzieren.

/ NÄCHSTE LÖSUNGEnergieeffizienz und Dekarbonisierung
/ KLÄREN WIR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Die richtige Steuerung für Ihr Produkt
legen wir anhand realer Muster fest.

Stellen Sie uns Ihre Produktmuster, die zu erkennenden Fehler, Ihre Liniengeschwindigkeit und Ihre bestehende Automatisierungsstruktur vor; gemeinsam klären wir die optische Machbarkeit und die Abnahmekriterien.

Machbarkeitsprüfung für die Bildverarbeitung anfordern Ihre Anfrage wird direkt an das zuständige Engineering-Team weitergeleitet.