/ INDUSTRIELLE LÖSUNG 21

Prozessautomatisierung (PCS 7 - PLC)

Realisieren Sie die Prozessführung mit SIMATIC PCS 7 und validieren Sie Entscheidungen mit einem Siemens gPROMS-Modell.

Wir verbinden die SIMATIC PCS 7- und PLC-basierte Steuerungsebene mit der Prozessmodellierungsplattform Siemens gPROMS und stützen Entscheidungen zu Auslegung, Inbetriebnahme und Betrieb auf dasselbe validierte Modell.

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Prozessautomatisierung (PCS 7 - PLC)-Lösung
Siemens Expert Partner
/ WARUM MODELLBASIERTE PROZESSAUTOMATISIERUNG?

Lernen Sie den Prozess nicht erst bei der Inbetriebnahme kennen: Machen Sie ihn bereits in der Planung sichtbar und validieren Sie ihn kontinuierlich im Betrieb.

01

Auf Versuche beschränkte Auslegung

Eine auf Pilotversuchen und Erfahrung beruhende Dimensionierung lässt Entscheidungen zu Ausbeute, Energie und Kapazität bis zur Maßstabsvergrößerung mit Unsicherheiten behaftet.

02

Überraschungen bei der Inbetriebnahme

Werden Regelstrategie, Parametrierung und Verriegelungsverhalten erstmals an der Anlage getestet, steigen Inbetriebnahmezeit und Produktverluste.

03

Nicht quantifizierbares Verbesserungspotenzial

Verbesserungen bei Energieverbrauch, Ausbeute und Zykluszeit lassen sich ohne ein validiertes Prozessmodell weder belegen noch nachverfolgen.

/ VOM MODELL ZUR ANLAGE

Lösen Sie Prozessaufgaben im Modell;
setzen Sie sie in der Anlage mit PCS 7 um.

Das mit Siemens gPROMS erstellte Prozessmodell liefert die Grundlage für Auslegungsentscheidungen; die SIMATIC PCS 7- und PLC-Ebene setzt diese Entscheidungen deterministisch in der Anlage um. Nach der Inbetriebnahme wird dasselbe Modell mit Live-Daten verbunden und zum digitalen Zwilling.

01 / MODELL

Prozess modellieren

Das Verhalten von Prozesseinheiten, Stoffströmen und physikalischen Eigenschaften wird in einem gleichungsbasierten Fließbild beschrieben.

02 / VALIDIERUNG

Mit Daten kalibrieren

Das Modell wird durch den Vergleich mit Labor-, Pilot- und Anlagendaten unter Angabe des Konfidenzintervalls validiert.

03 / STEUERUNG

Mit PCS 7 umsetzen

Regelstrategie, Rezeptstruktur sowie Alarm- und Verriegelungslogik werden im Leitsystem implementiert.

04 / BETRIEB

Mit dem digitalen Zwilling betreiben

Das mit Live-Daten verbundene Modell wird für Überwachung, Soft-Sensing und Echtzeitoptimierung eingesetzt.

/ SIEMENS gPROMS-PLATTFORMFAMILIE

gPROMS ist kein einzelnes Produkt,
sondern eine Plattformfamilie.

Wir beginnen mit der zu Ihrem angestrebten Produktionstyp passenden Modellierungsumgebung auf der gemeinsamen Basis von gPROMS Core und gPROMS Properties.

Bediener am Prozessbildschirm in einer Prozessanlage
01 / PROZESS

gPROMS Process

Lebenszyklusübergreifende Modellierungsumgebung für Prozessauslegung, dynamische Simulation und Optimierung vom Konzept bis zum Betrieb.

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Bediener bei der Überwachung eines Chargenprozesses im sterilen Produktionsbereich
02 / FORMULIERUNG

gPROMS FormulatedProducts

Modellierungsumgebung mit Schwerpunkt auf Pharmazeutika und Formulierungen, in der formulierte Produkte und ihre Herstellungsprozesse gemeinsam entwickelt werden.

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Digitaler Prozesszwilling zur Modellierung von Produktionsdaten
03 / GRUNDLAGE

gPROMS Properties

Beschreibung komplexer Fluid-, Feststoff- und Elektrolytsysteme mit fortschrittlichen Stoffdatenmodellen einschließlich SAFT-γ Mie.

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SIMATIC-Feldeinheit und PCS 7-Prozessleittechnik-Hardware
04 / STEUERUNG

SIMATIC PCS 7 und PLC

Umsetzung der im Modell validierten Regelstrategie auf Ebene der Feldinstrumentierung sowie der PLC- und DCS-Systeme.

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/ MODELLIERUNGSUMFANG

Vom Fließbild
zur Echtzeitoptimierung.

Der Umfang wird anhand des Prozesstyps, des Datenreifegrads und der zu unterstützenden Entscheidung festgelegt. Jedes Modell wird mit Abnahmekriterien und Gültigkeitsgrenzen übergeben.

01 / FLIESSBILD

Gleichungsbasiertes Anlagenmodell

Die gesamte Anlage einschließlich Rückführungen wird für stationäre und dynamische Szenarien in einem einzigen Gleichungssystem berechnet.

02 / STOFFEIGENSCHAFTEN

Hochpräzise physikalische Stoffeigenschaften

Mit gPROMS Properties werden Phasenverhalten, Gemische und Elektrolytsysteme zuverlässig beschrieben.

03 / DYNAMIK

Transientes Verhalten und Betriebsszenarien

Szenarien für Inbetriebnahme, Produktwechsel, Abfahren und Störungen werden vor Produktionsbeginn getestet.

04 / SKALIERUNG

Multiskalige Modelle verfahrenstechnischer Einheiten

Die Maßstabsvergrößerung von Reaktoren und Trennapparaten wird durch Modelle mit verteilten Parametern unterstützt.

05 / OPTIMIERUNG

Optimierung und Sensitivitätsanalyse

Auslegungs- und Betriebsvariablen werden mithilfe von MINLP-Optimierung und globaler Sensitivitätsanalyse priorisiert.

06 / DIGITALER ZWILLING

Soft-Sensing und Echtzeitoptimierung

Nicht messbare Größen werden modellbasiert geschätzt; Betriebsentscheidungen werden anhand von Echtzeitdaten aktualisiert.

Anwendung eines digitalen Zwillings zur modellbasierten Auswertung von Prozessdaten
4EingabeProzess, Daten, Steuerung und Abnahmekriterien werden in einer gemeinsamen Engineering-Dokumentation zusammengeführt.
/ ENGINEERING-GRUNDLAGEN

Planen Sie nicht nur den Schaltschrank,
sondern den Prozess selbst.

  1. 01
    Prozessdefinition und Zielsetzung

    Produktspezifikation, Kapazitäts-, Energie- und Qualitätsziele werden messbar definiert.

  2. 02
    Daten und physikalische Stoffeigenschaften

    Labor-, Pilotanlagen- und Anlagendaten werden gemeinsam mit dem Geltungsbereich der Stoffeigenschaftsmodelle bewertet.

  3. 03
    Steuerungs- und Regelungsstrategie

    Regelung, Rezeptstruktur, Verriegelungen und Alarmkonzept werden am Modell getestet.

  4. 04
    Abnahme und Inbetriebnahme

    FAT/SAT-Szenarien, Leistungstests und Gültigkeitsgrenzen des Modells werden im Abnahmeplan festgehalten.

/ WIE LÄUFT DAS PROJEKT AB?

Vom Prozessziel zum stabilen Betrieb, in sechs kontrollierten Schritten.

  1. 01
    Umfang festlegen

    Die durch das Modell zu unterstützende Entscheidung, der erwartete Nutzen und das Validierungskriterium werden geklärt.

  2. 02
    Daten erfassen

    Prozessfließbild, Betriebsdaten, Laborergebnisse und Ausrüstungsinformationen werden zusammengestellt.

  3. 03
    Modell erstellen

    Verfahrenstechnische Einheiten, Stoffdatenpaket und Randbedingungen werden in der gPROMS-Umgebung modelliert.

  4. 04
    Validieren und optimieren

    Das Modell wird anhand realer Daten kalibriert; Auslegungs- und Betriebsszenarien werden verglichen.

  5. 05
    In das Steuerungssystem übertragen

    Die validierte Strategie wird auf der PCS 7/PLC-Ebene implementiert und in Betrieb genommen.

  6. 06
    Digitalen Zwilling betreiben

    Das mit Echtzeitdaten verbundene Modell wird überwacht; Abweichungen, Leistung und Rekalibrierung werden nachverfolgt.

/ ANWENDUNGSBEREICHE

Produktionsumgebungen, in denen
das Prozessverhalten entscheidend ist.

01

Chemie und Petrochemie

Auslegung von Reaktions-, Trenn- und Rückführungsströmen nach Ausbeute- und Energiezielen.

02

Pharma und Life Sciences

Validierbare Prozessauslegung, Maßstabsvergrößerung und kontrollierte Betriebsszenarien.

03

Energie und Versorgungsanlagen

Gleichzeitige Reduzierung von Brennstoffverbrauch und Emissionen in Dampf-, Kühl- und Versorgungssystemen.

04

Lebensmittel und Getränke

Ausgewogenes Verhältnis von Qualität und Energieeinsatz bei Wärmebehandlungs-, Misch- und Trennprozessen.

/ NÄCHSTE LÖSUNGRezeptursystem AI (gPROMS)
/ KLÄREN WIR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Ihren Bedarf mit dem richtigen Engineering
mit dem Team klären.

Beschreiben Sie kurz Ihren Betrieb; gemeinsam klären wir den passenden nächsten Schritt.

Lassen Sie uns Ihren Bedarf analysieren Ihre Anfrage wird direkt an das zuständige Engineering-Team weitergeleitet.