Verbrauch und Lastprofil
kWh-, Wirkleistungs- und Leistungsbedarfsdaten werden zusammen mit Informationen zu Stillständen, Schichten und dem Betrieb der Betriebsmittel überwacht.
Machen Sie den Energieverbrauch in Produktionsprozessen sichtbar und verknüpfen Sie die Daten mit der Prozessregelung und Produktionsinformationen. Entdecken Sie den Engineering-Ansatz von Oskon, um Energieeffizienzpotenziale zu identifizieren, Verbesserungen umzusetzen und verlässliche Daten für Dekarbonisierungsmaßnahmen bereitzustellen.
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Den Gesamtverbrauch einer Fabrik zu kennen, ist der Anfang. Das eigentliche Potenzial liegt darin, zu verstehen, in welcher Linie, für welches Produkt und unter welchen Betriebsbedingungen diese Energie eingesetzt wird – und diese Erkenntnisse in Steuerungs- und Regelungsentscheidungen vor Ort einfließen zu lassen.
Dekarbonisierung bezeichnet die Verringerung der durch betriebliche Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen. In der Industrie umfasst dieser Weg die Senkung des Energiebedarfs, die Verbesserung von Prozessen und unter geeigneten Bedingungen den Umstieg auf emissionsärmere Energiequellen.
Die Kompetenzen von Oskon in Automatisierung, Prozessregelung und industrieller Datenintegration bilden die Grundlage eines Engineering-Ansatzes, der Energiedaten mit der Produktion verknüpft. Messstellen, Steuerungs- und Regelungsszenarien sowie Leistungskennzahlen werden gemeinsam anhand der bestehenden Anlageninfrastruktur bewertet.
Ziel ist es, unter Berücksichtigung von Produktionskapazität, Produktqualität und Sicherheitsanforderungen unnötigen Verbrauch zu reduzieren und die Wirkung umgesetzter Verbesserungen nachvollziehen zu können.
Die Frage „Wie viel Energie haben wir diesen Monat verbraucht?“ um die Frage „Wie viel Energie benötigen wir, um dasselbe Produkt unter denselben Qualitätsbedingungen herzustellen?“ ergänzen.
Eine Messstruktur vom Hauptzähler bis zu kritischen Betriebsmitteln führt Strom-, Brennstoff- und Versorgungsdaten auf einer gemeinsamen Zeitachse zusammen. So lassen sich Verluste und Verbesserungspotenziale innerhalb des Gesamtverbrauchs getrennt erkennen.
kWh-, Wirkleistungs- und Leistungsbedarfsdaten werden zusammen mit Informationen zu Stillständen, Schichten und dem Betrieb der Betriebsmittel überwacht.
Für Brennstoff, Dampf, Druckluft und Wasser werden geeignete Zähler ausgewählt. Bei der Berechnung der thermischen Energie werden der Durchfluss und die relevanten Temperatur- / Druckdaten berücksichtigt.
Zeitsynchronisation, Einheiten, fehlende Datensätze und Messgenauigkeit werden geprüft. Die Erfassungsgrenzen von Hauptzähler und Unterzählern werden eindeutig definiert.
Zähler, Sensoren und vorhandene Steuerungen.
Industrielle Kommunikation passend zur Infrastruktur.
Verknüpfung von SCADA, Datenarchiv und MES/MOM.
Anzeige, Alarmierung, Steuerung, Regelung und Nachverfolgung.
Die Architektur zur Datenerfassung wird unter Berücksichtigung der Zugriffs- und Sicherheitsregeln des OT-Netzwerks ausgelegt. Visualisierung und die Berechtigung zum Eingriff in den Prozess werden getrennt betrachtet.
Eine Überwachungsanzeige allein senkt den Verbrauch nicht. Einsparungen entstehen, wenn ein durch Messung erkanntes Potenzial in eine geeignete Regelungsstrategie, eine Verbesserung der Betriebsmittel oder eine betriebliche Maßnahme umgesetzt wird.
Bedarfsunabhängiger Konstantbetrieb, unnötig hoher Druck oder Durchfluss sowie ungeeignete Betriebspunkte werden untersucht. Eine prozessgerechte Drehzahlregelung und die Einstellungen der Regelkreise werden bewertet.
Zu überwachende Daten: Leistung, Drehzahl, Durchfluss, Druck, Betriebsdauer.Der Druckluftbedarf außerhalb der Produktionszeiten, die Druckniveaus sowie die Last- / Leerlaufzeiten der Kompressoren werden verglichen. Prioritäten für die Leckagebeseitigung und die Folgesteuerung werden festgelegt.
Zu überwachende Daten: Stromverbrauch, Luftvolumenstrom, Druck, Lastzustand.Rezepturschritte, Temperaturprofile, Haltezeiten und Nacharbeitsbedarf werden gemeinsam betrachtet. Regelungsverbesserungen werden unter Beibehaltung der validierten Prozessbedingungen des Produkts ausgelegt.
Zu überwachende Daten: Brennstoff / Energie, Temperatur, Charge, Zyklus und Qualitätsergebnis.Kühlbedarf, Umgebungsbedingungen und Betriebsmittellasten werden gemeinsam bewertet. Anhand der Pumpen- / Lüftersteuerung, der Sollwerte und der Zuschaltreihenfolge wird unnötiger Betrieb untersucht.
Zu überwachende Daten: Strom, Eintritts- / Austrittstemperaturen, Durchfluss, Umgebungsbedingungen.Im Leerlauf betriebene Linien, häufige Start-Stopp-Vorgänge, Ausschuss und erneute Fertigung werden mit den Energiedaten verknüpft. Geeignete Standby-Szenarien und Verbesserungen des Produktionsablaufs werden untersucht.
Zu überwachende Daten: Fertigungsauftrag, Maschinenzustand, Gutteile, Ausschuss und kWh / Produkt.Lücken in der Messtechnik, veraltete Steuerungshardware und langfristig nicht wartbare Softwarestrukturen werden untersucht. Die Erneuerung wird schrittweise anhand der Ziele für Wartbarkeit, Datenzugriff und energiebezogene Leistung geplant.
Zu überwachende Daten: Betriebsmittelinventar, Kommunikation, Stillstandsfenster und Ausgangsleistung.Für jede Anwendung werden Sicherheitsfunktionen, Produktqualität, Kapazität, Wartungsbedarf und Abnahmekriterien gemeinsam betrachtet. Das Verbesserungspotenzial wird anhand von Daten aus der Anlage ermittelt.
Wenn die Produktion zurückgeht, kann auch der Verbrauch sinken. Zur Bewertung der energiebezogenen Leistung wird unter Berücksichtigung der Produktionsmenge, des Produktmixes, der Betriebsdauer und gegebenenfalls der Witterungsbedingungen eine vergleichbare Referenz geschaffen.
Der finanzielle Gegenwert der Energiedifferenz wird anhand des geltenden Energietarifs und der relevanten Betriebskosten berechnet. Die einfache Amortisationsdauer wird durch Division der Investitionssumme durch die jährliche Nettoeinsparung ermittelt; Annahmen zu Wartung und Betriebsdauer werden ausdrücklich angegeben.
Der spezifische Verbrauch wird unter vergleichbaren Produkt- und Prozessbedingungen verglichen.
Der während Bereitschaftszeiten und ungeplanten Stillständen fortbestehende Verbrauch wird überwacht.
Gleichzeitige Lasten und Spitzenlasten werden als separate Kennzahl neben dem Verbrauch betrachtet.
Bei der Dekarbonisierung werden Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen anhand separater Kennzahlen überwacht. Die Emissionsberechnung erfolgt unter Angabe des Energieträgers, der Bilanzgrenze, des Zeitraums und des geeigneten Emissionsfaktors.
Quellen wie der Brennstoffeinsatz in Kesseln oder Öfen unter der Kontrolle der Organisation. Brennstoffdaten dienen als Eingangsgrößen für die entsprechenden Berechnungen.
Indirekte Emissionen aus dem Einkauf von Strom, Dampf, Wärme oder Kälte. Dies ist einer der Bereiche, für die die Energiemessung unmittelbar Daten liefert.
Weitere indirekte Quellen wie eingekaufte Materialien, Transport und Produktnutzung. Für die unternehmensweite Emissionsbilanz werden Daten benötigt, die über Energiezählerdaten hinausgehen.
Bei Strom verwenden standortbasierte und marktbasierte Methoden unterschiedliche Eingangsgrößen. Ein fester Faktor ohne bekannte Quelle und zeitliche Zuordnung bietet keine Grundlage für eine pauschale Minderungsbehauptung. Auch die Elektrifizierung wird unter Berücksichtigung der Energiequelle und der gesamten Emissionswirkung bewertet. Die Messinfrastruktur liefert Daten für die Berichterstattung; sie ersetzt keine unabhängige Verifizierung oder Zertifizierung.
Die COP31 soll vom 9–20 November 2026 unter türkischer Präsidentschaft als Gastgeberland in Antalya stattfinden. Die Themen grüne Industrialisierung, saubere Energiewende und Elektrifizierung auf der offiziellen Konferenzagenda stehen in engem Zusammenhang mit Energie- und Prozessoptimierungen in Industrieanlagen.
Um Dekarbonisierungsziele in der Industrie in umsetzbare Projekte zu überführen, muss bekannt sein, wo der Verbrauch entsteht, welche Anforderungen der Prozess stellt und wie die Ergebnisse überwacht werden. Hier liegt die Verbindung zu den Engineering-Bereichen von Oskon.
Konferenzinformationen: UNFCCC / COP31 · Agenda: Offizielle Website der COP31 Türkei
Das 2015 auf der COP21 verabschiedete Pariser Abkommen bildet einen internationalen Rahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Es zielt darauf ab, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur gegenüber dem vorindustriellen Niveau auf deutlich unter 2°C zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, ihn auf 1,5°C zu begrenzen.
Im Rahmen des Pariser Abkommens legen die Länder ihre Klimaschutzmaßnahmen in national festgelegten Beiträgen (NDC) dar. Maßnahmen von Industrieunternehmen zur Energieeffizienz und Emissionsminderung sind ebenfalls ein Anwendungsbereich dieser Transformation.
Der Ausgangspunkt auf Anlagenebene besteht darin, eine verlässliche Referenz zu schaffen, Energie- und Emissionsdaten zu überwachen, geeignete Verbesserungen umzusetzen und Fortschritte zu bewerten. So lassen sich Dekarbonisierungsziele mit den täglichen betrieblichen Entscheidungen verknüpfen.
Das Pariser Abkommen bei der UNFCCC nachlesenNicht jede Anlage muss mit demselben Umfang beginnen. Zunächst kann eine kritische Linie oder eine Versorgungseinrichtung ausgewählt werden; nach Bewertung der Ergebnisse lässt sich die Mess- und Steuerungsstruktur erweitern.
Energiequellen, Produktionsstruktur, vorhandene Automatisierung und betriebliche Einschränkungen werden untersucht. Es wird festgelegt, welche Linie oder welcher Prozess betrachtet werden soll.
Ergebnis: prioritäre Bereiche und anfänglicher Umfang.Die Eignung der vorhandenen Daten wird bewertet; der Bedarf an Zählern und Datenintegration wird ermittelt. Referenzzeitraum und Leistungskennzahlen werden definiert.
Ergebnis: Messstellen, Datenliste und Vergleichsmethode.Verbesserungen der Regelung und Investitionsoptionen werden unter Berücksichtigung des potenziellen Nutzens, der Umsetzungskosten, des erforderlichen Stillstands und des Prozessrisikos bewertet.
Ergebnis: Umsetzungsprioritäten mit dokumentierten Annahmen.Integration und Änderungen an der Steuerung und Regelung werden im geplanten Zeitfenster umgesetzt. Funktionen, Sicherheitsanforderungen und Abnahmekriterien werden überprüft.
Ergebnis: in Betrieb genommener Funktionsumfang und Betriebsdokumentation.Die Leistung wird unter vergleichbaren Bedingungen überwacht. Abweichungen werden untersucht; Verantwortliche, Alarmschwellen und regelmäßige Überprüfungsintervalle werden festgelegt.
Ergebnis: Leistungsbewertung und nächste Verbesserungsschritte.Die energiebezogene Leistung lässt sich sinnvoll bewerten, wenn Steuerung und Regelung vor Ort, Produktionsmanagement und Dateninfrastruktur gemeinsam betrachtet werden. Entdecken Sie die passenden Oskon-Lösungen.
Der passende Umfang wird anhand der vorhandenen Anlagendaten und der Produktionsziele festgelegt.
Ja. Auf dieser Seite bezeichnen beide Begriffe die Verringerung der durch betriebliche Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen. Die Dekarbonisierung in der Industrie ist ein Transformationsprozess, der Energieeffizienz, Prozessverbesserungen und geeignete emissionsarme Energieoptionen gemeinsam betrachtet.
Monitoring macht Verbrauch und Abweichungen sichtbar. Für Einsparungen müssen diese Informationen in Änderungen an der Steuerung und Regelung, Instandhaltungsmaßnahmen oder betriebliche Maßnahmen umgesetzt werden. Die Wirkung wird nach der Verbesserung gesondert gemessen.
Die vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten, Steuerungen und Zähler werden geprüft. Sind keine geeigneten Daten verfügbar, werden zusätzliche Messungen oder Gateway-Optionen bewertet. Umfang und Umsetzbarkeit werden bei einer Anlagenbegehung geklärt.
Ohne verlässliche Ausgangsdaten ist die Angabe eines pauschalen Einsparprozentsatzes nicht sachgerecht. Das Potenzial wird nach der Untersuchung von Lastprofil, Betriebsdauer, Prozessbedingungen, bestehender Steuerungs- und Regelungsstruktur sowie Investitionsoptionen berechnet.
Messaufzeichnungen, Leistungskennzahlen und die Nachverfolgung von Verbesserungen können die Datengrundlage des Energiemanagementsystems unterstützen. ISO 50001 umfasst auch die Energiepolitik, Verantwortlichkeiten und kontinuierliche Verbesserung. Die Installation eines Monitoringsystems allein gewährleistet weder Normkonformität noch eine Zertifizierung.
Energie- und CO₂-Kennzahlen werden getrennt bewertet. Zur Bestimmung der Emissionswirkung sind die Energieart, ein geeigneter Emissionsfaktor, die Berichtsmethode und die Bilanzgrenzen erforderlich. Ändern sich die Energiequelle oder der Produktmix, kann dieselbe Verbrauchsdifferenz zu unterschiedlichen Emissionsergebnissen führen.
Das Auslesen vorhandener Daten unterliegt anderen Umsetzungsbedingungen als die Installation neuer Zähler oder Änderungen an der Steuerung und Regelung. Erforderliche Stillstandsfenster für elektrische und mechanische Eingriffe werden unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Betriebsverfahren der Anlage geplant.
Die Energieverbräuche der letzten 12 Monate, Produktionsmengen, das Schichtmodell, die wesentlichen Energieverbraucher und eine Liste der vorhandenen Automatisierungssysteme / Zähler bilden eine gute Ausgangsbasis. Falls vorhanden, beschleunigen ein einpoliges Schaltbild, ein Prozessfließbild und bestehende Leistungsberichte die Bewertung.
Grundlegende Referenzquellen zu Energiemanagement, Energieintensität und Treibhausgasbilanzierung.
Beschreiben Sie kurz Ihren Betrieb; gemeinsam klären wir den passenden nächsten Schritt.
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