/ ANONYMISIERTE ERFOLGSGESCHICHTE

Integrierte Modernisierung von Automatisierung und Sicherheit einer Automobilproduktionslinie

Uneinheitliche Steuerungsstrukturen und bedienerabhängige Eingriffe wurden durch eine standardisierte PLC/HMI-Architektur, ein kontrolliertes Betriebsartenmanagement und verifizierbare Sicherheitsfunktionen vereinheitlicht.

Integrierte Modernisierung von Automatisierung und Sicherheit einer Automobilproduktionslinie
Informationen zum Kunden und zum Werk werden aus Vertraulichkeitsgründen nicht veröffentlicht.
Hinweis zu Vertraulichkeit und Messung

Der Firmenname, der Werksstandort und Informationen, die eine Identifizierung des Kunden ermöglichen könnten, wurden entfernt. Die Leistungswerte werden zum Schutz der Vertraulichkeit des Kunden als gerundete Wertebereiche dargestellt.

≈ %22Reduzierung ungeplanter StillständeMessbereich ± %2
≈ %31Verbesserung der Reaktionszeit bei StörungenMessbereich ± %3
%100Verifizierung kritischer SicherheitsszenarienFunktionen im Abnahmeumfang
/ 01 · WAS WAR DAS PROBLEM?

Die Linie lief;
ein einheitlicher Betriebsstandard fehlte.

Die Stationen der Produktionslinie arbeiteten nach unterschiedlichen Steuerungskonzepten. Für Automatik-, Hand- und Wartungsbetrieb gab es keinen einheitlichen Verhaltensstandard. Im Störungsfall hing die Wahl des richtigen Eingriffs von der persönlichen Erfahrung des Bedieners ab. Produktions- und Instandhaltungsteams konnten Stillstandsursachen nicht im gleichen Kontext einsehen.

Ziel des Projekts war nicht nur die Erneuerung der PLC-Software. Steuerung, Bedienerführung, Sicherheit, Alarmmanagement und Produktionsdaten mussten in einem einheitlichen Betriebskonzept zusammengeführt werden.

ANFORDERUNG

Standardisiertes Linienverhalten

Betrieb der Stationen nach einem einheitlichen Konzept für Betriebsarten, Alarme und Störungsbehebung.

ENGINEERING-UMFANG

Steuerung und Sicherheit

PLC/HMI-Standard, Handshake-Signale zwischen Zellen, Sicherheitsfunktionen und Datenintegration.

VERIFIZIERUNG

Szenariobasierte Abnahme

Gemeinsame Prüfung der Szenarien für Normalbetrieb, Störung, Wiederanlauf und Sicherheit.

/ 02 · WIE HABEN WIR ES GELÖST?

Engineering-Ansatz

Zuerst das Verhaltensmodell

  • Betriebsarten und Übergangsbedingungen der Stationen wurden definiert.
  • Handshake-Signale zwischen den Linien und Produktflussszenarien wurden standardisiert.
  • Alarmtexte wurden zusammen mit Ursache, Auswirkung und Bedienermaßnahme betrachtet.
  • Berechtigungen für Instandhaltungseingriffe und Produktion wurden voneinander getrennt.

Sicherheitslebenszyklus

  • Gefährliche Bewegungen und Zugangsbereiche wurden bewertet.
  • Schutztür-, Not-Halt- und sichere Bewegungsfunktionen wurden in die Steuerungsarchitektur integriert.
  • Die Sicherheitsfunktionen wurden anhand von Testszenarien und Prüfprotokollen verifiziert.
  • Die Auswirkungen von Änderungen auf das Produktions- und Sicherheitsverhalten blieben nachvollziehbar.
/ 03 · WAS WAR DAS ERGEBNIS?

Das betriebliche Ergebnis

Am Ende des Projekts war aus der Linie ein beherrschbares Produktionssystem geworden, das nicht nur automatisch arbeitet, sondern auch ein definiertes Verhalten bei Störungen und beim Wiederanlauf aufweist.

Reproduzierbarer BetriebEinheitlicher Standard für Steuerung und Eingriffe bei Schicht- und Bedienerwechseln.
Besser nachvollziehbare StillständeÜberwachung von Alarmen, Stationen und Produktionskontext auf einer gemeinsamen Bildschirmansicht.
Verifizierbare SicherheitVerwaltung der Sicherheitsfunktionen anhand von Entwurfs-, Prüf- und Abnahmeunterlagen.
/ KLÄREN WIR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Den Sicherheitsumfang richtig
Lassen Sie uns dies mit ingenieurtechnischer Sorgfalt prüfen.

Beschreiben Sie die Maschinen- oder Prozessgrenzen; das zuständige Sicherheitsteam bewertet den passenden nächsten Schritt.

Analyse des sicherheitstechnischen Umfangs anfordern Ihre Anfrage wird direkt an das zuständige Engineering-Team weitergeleitet.