Die Auswahl eines Kommunikations- und Sicherheitskabels umfasst mehr als die Festlegung von Aderzahl und Außendurchmesser. Signalart, Leitungslänge, Paar- oder Sternviereraufbau, Schirmungsbedarf, Innen- oder Außenbereich, Verlegeart und Brandverhalten müssen in derselben Produktausführung zusammenpassen. Die aktuelle offizielle Kategorieseite von Birtaş Kablo führt Alarmkabel, Telefonkabel für Innenräume, Erdkabel und Telefon-Freileitungskabel sowie halogenfreie Kommunikations- und Brandmeldeinstallationskabel gemeinsam auf. Dieser Leitfaden dient als Auswahlkatalog: Er hilft, die passende Produktfamilie zu finden, ohne die Kategoriebezeichnungen gleichzusetzen, und erläutert die im technischen Datenblatt zu prüfenden Angaben.

Das Portfolio nach Einsatzort einordnen

Das offizielle Portfolio umfasst die Familien J-Y(St)Y…Lg / Alarm und J-Y(St)Y…Lg / Com.; PDV und PDV-K; PD-PAP; PD-AP / A; die Standard- und FR-Ausführungen von HBH und HBH-K; die Standard- und FR-Ausführungen von HBAPH und HBAPH-K; PDH und PDH-K; sowie J-H(St)H Bd… / Com. und J-H(St)H Bd… / Fire. Diese Auflistung bedeutet nicht, dass alle Produkte in derselben Umgebung oder unter denselben elektrischen Bedingungen eingesetzt werden können. Beispielsweise ist PD-PAP für unterirdische Kabelkanäle vorgesehen, die nicht dauerhaft unter Wasser stehen, während PD-AP / A für die oberirdische Teilnehmerverteilung mit Tragseil bestimmt ist. Die betrachteten Alarm- und Kommunikationstypen der Familien J-Y und J-H sind auf ihren offiziellen Seiten dagegen für den Innenbereich ausgewiesen; der Einsatz im Freien oder direkt im Erdreich wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Daher ist es am sichersten, die Auswahl mit dem Installationsbereich zu beginnen. Telefonverteilung im Gebäude, Brandmeldering, Teilnehmerleitung im Kabelkanal auf dem Gelände und Freileitung zwischen Masten unterliegen unterschiedlichen mechanischen und umgebungsbedingten Anforderungen. Anschließend werden Leiterdurchmesser, Paarzahl, Schirmung, Mantelwerkstoff und Brandverhalten verglichen. Die Zusätze „FR“, „H“, „(St)“ oder „K“ im Familiennamen haben eine technische Bedeutung; ihre genaue Bedeutung muss jedoch zusammen mit dem Kabelaufbau und den technischen Eigenschaften auf der offiziellen Seite des ausgewählten Produkts betrachtet werden.

ProjektanforderungZu prüfende aktuelle ProduktfamilienAuswahlkriterium
Brandmeldung im Gebäude und Signale mit niedrigem PegelJ-Y(St)Y…Lg / Alarm, J-H(St)H Bd… / FirePVC- oder HFFR-Aufbau, Paarzahl, Leiterdurchmesser, Schirmung und projektbezogene Brandschutzanforderung
Telefon- und Teilnehmerverteilung im GebäudePDV / PDV-K, HBH / HBH-K, PDH / PDH-KPaar- oder Sternviereranordnung, blanker oder verzinnter Leiter, Mantelwerkstoff
Geschirmte Telefonleitung im GebäudeHBAPH / HBAPH-K und FR-AusführungenÄußere Störeinflüsse, Schirmanschluss, HFFR- oder anderer Aufbau
Telefon- und Schutzstromkreis im unterirdischen KabelkanalPD-PAPKein dauerhafter Wassereinstau im Kanal, Leiterdurchmesser und Trassenbedingungen
Oberirdische Teilnehmerverteilung zwischen MastenPD-AP / ATragelement, Spannweite, Zugbelastung, UV und Montageplanung

J-Y(St)Y…Lg / Alarm: geschirmtes PVC-Alarm-Installationskabel

Die Produktseite J-Y(St)Y…Lg / Alarm beschreibt diese Familie als PVC-isoliertes, geschirmtes Brandmeldeinstallationskabel. Einsatzgebiete sind Brandmeldeanlagen im Gebäude sowie die Signal- und Datenübertragung. Zwei Adern bilden ein Paar; die Paare werden mit geeigneten Schlaglängen lagenweise verseilt. Der Schirm aus Aluminium-Polyester-Band mit verzinntem Kupferbeidraht dient dem Schutz vor äußeren elektrischen Störungen. Der Außenmantel besteht aus einem PVC-Compound gemäß EN 50290-2-22 und wird auf der offiziellen Seite als rot, annähernd RAL 3000, angegeben.

Die für diese Familie veröffentlichten Werte bieten einen konkreten Ausgangspunkt für die Auswahl: Das Produkt ist nach VDE 0815 und TS 13767 ausgelegt, die Betriebsspannung beträgt höchstens 300 V und der Mindestbiegeradius wird mit 10 x D angegeben. Schleifenwiderstand und Isolationswiderstand hängen vom gewählten Leiterdurchmesser ab. Beispielsweise wird der Schleifenwiderstand bei einem Leiter mit 0,60 mm mit höchstens 130 Ω/km und bei einem Leiter mit 0,80 mm mit höchstens 73,2 Ω/km angegeben. Diese Werte dürfen nur für die entsprechenden Querschnitte dieser Produktfamilie verwendet und nicht automatisch auf andere Alarmkabel übertragen werden.

Offizielle Querschnittsdarstellung des geschirmten Brandmeldeinstallationskabels Birtaş Kablo J-Y(St)Y…Lg
Die Familie J-Y(St)Y…Lg / Alarm vereint verdrillte Paare, einen Gesamtschirm und einen PVC-Außenmantel in einem Kabelaufbau.

Brandschutzterminologie: drei unterschiedliche Begriffe auseinanderhalten

Dass ein Kabel in einem Brandmeldestromkreis eingesetzt wird, bedeutet nicht, dass es im Brandfall über eine bestimmte Zeit seine Stromkreisintegrität bewahrt. „Flammwidrig“ beschreibt ein Verhalten bei einer Prüfung, „halogenfrei und raucharm“ bezeichnet andere Material- und Prüfeigenschaften, während Angaben zum Funktionserhalt wie FE180 oder PH120 einen weiteren, gesondert nachzuweisenden Leistungsbereich betreffen. Das Datenblatt von J-Y(St)Y…Lg / Alarm nennt die Flammwidrigkeitsprüfung nach EN 60332-1-2 und IEC 60332-1-2; die betrachtete Seite enthält keine Angabe zu FE180 oder PH120. Daher darf dieses Produkt nicht allein wegen der Bezeichnung „Brandmelde“ als Kabel mit Funktionserhalt ausgeschrieben werden.

Die gleiche Sorgfalt gilt für CPR. Die CPR-Klasse darf nicht aus der Kategorie oder der Mantelfarbe abgeleitet werden, sondern muss anhand der Leistungserklärung und der aktuellen technischen Unterlagen des vollständigen ausgewählten Produktcodes überprüft werden. Da Material, Klasse oder Aufbau innerhalb derselben Familie variieren können, reicht die Angabe „halogenfreies Kabel“ im Angebot nicht aus. Vor der Bestellung ist zu prüfen, ob das konkrete Produkt und seine Dokumentation mit der geforderten Brandklasse sowie den Unterklassen für Rauchentwicklung, brennendes Abtropfen und Säuregehalt übereinstimmen.

J-H(St)H Bd… / Fire: halogenfreie Alternative für Innenräume

Die Seite J-H(St)H Bd… / Fire beschreibt das Produkt als halogenfreies, flammwidriges und geschirmtes Brandmeldeinstallationskabel. Die verdrillten Paare können zu Gruppen mit jeweils vier Paaren zusammengefasst werden; die Gruppen werden durch nummerierte Bänder gekennzeichnet. Die Isolation besteht aus einem HFFR-Compound gemäß EN 50290-2-26, der Außenmantel aus einem HFFR-Compound gemäß EN 50290-2-27. Der Schirm besteht aus Aluminium-Polyester-Band mit verzinntem Kupferbeidraht. Die offizielle Anwendungsbeschreibung umfasst Brandmelde-, Signal-, Daten- und Telekommunikationsanwendungen im Gebäude; sie umfasst weder den Außenbereich noch die direkte Erdverlegung.

Auch bei dieser Produktfamilie dürfen Halogenfreiheit und geringe Rauchentwicklung nicht mit einer Aussage zur Stromkreisintegrität verwechselt werden. Der HFFR-Aufbau ist ein werkstoffbezogener Ansatz für Anforderungen an geringe Rauchentwicklung und geringe Freisetzung korrosiver Gase bei einem Brand in geschlossenen Räumen. Fordert das Projekt in einem Krankenhaus, Flughafen, einer Schule oder einem Einkaufszentrum zusätzlich Stromkreisintegrität, muss eine andere Produktfamilie mit FE180/PH-Klassifizierung und dem entsprechenden Zertifikat gewählt werden. Die konkreten Prüfungen und Variantenwerte für J-H(St)H Bd… / Fire sind anhand des zum Bestellzeitpunkt aktuellen technischen Datenblatts zu überprüfen.

Offizielle Querschnittsdarstellung des halogenfreien, geschirmten Brandmeldekabels Birtaş Kablo J-H(St)H Bd Fire
HFFR-Isolation und -Mantel, verdrillte Paare und Gesamtschirm werden auf der Produktseite der Familie J-H(St)H Bd… / Fire gemeinsam beschrieben.

Aderanordnung bei der Telefon- und Teilnehmerverteilung

Bei den Telefon-Innenkabeln PDV / PDV-K werden vier Adern zu einem Sternvierer verseilt. PDV verwendet eindrähtige Leiter aus blankem Kupfer, PDV-K aus verzinntem Kupfer. Die offizielle Seite nennt die Ausführung mit verzinnten Leitern insbesondere für die offene Teilnehmerverteilung in feuchten Räumen; dennoch sind beide Typen für Innenanwendungen ausgewiesen und nicht für den Einsatz im Freien oder die direkte Erdverlegung vorgesehen. HBH / HBH-K (FR) besitzt dagegen eine Anordnung aus verdrillten Paaren sowie HFFR-Isolation und HFFR-Außenmantel. Dieser Unterschied beeinflusst neben der Anordnung der Vermittlungsstellenanschlüsse und der Anschlusskästen im Feld auch die Anschlusstechnik des Kabels.

Die Familie PDH / PDH-K ist eine halogenfreie Telefonkabelvariante mit Sternviereraufbau für Innenräume. Die offizielle Produktseite nennt für Leiter mit 0,50 mm einen Leiterwiderstand von höchstens 96 Ω/km, einen Isolationswiderstand von mindestens 5000 MΩ·km, einen Wellenwiderstand von 100 ± 20 Ω bei 1 MHz und eine Ausbreitungsgeschwindigkeit von mindestens 60 Prozent. Dies sind keine Leistungswerte einer Ethernet-Kategorie, sondern technische Werte der betreffenden Telefonkabelfamilie. Sind im Projekt analoge Telefonie, potenzialfreie Kontakte, langsame Datenübertragung oder herstellerspezifische Schnittstellen vorgesehen, müssen die vom Gerätehersteller zugelassenen Leitungsparameter mit dem Kabeldatenblatt verglichen werden.

Geschirmte Telefonkabel: HBAPH und HBAPH-K

Die Ausführung HBAPH / HBAPH-K (FR) vereint HFFR-isolierte, verdrillte Paare unter einem gemeinsamen Aluminium-Polyester-Schirm und einem HFFR-Außenmantel. Der Beidraht erleichtert den Schirmanschluss. Auf der Produktseite wird zwischen HBAPH mit blanken Kupferleitern und HBAPH-K mit verzinnten Kupferleitern unterschieden. Für Leiter mit 0,50 mm werden ein Leiterwiderstand von höchstens 97,8 Ω/km, eine Nennbetriebskapazität von 120 nF/km sowie Mindestbiegeradien von 6 x D bei fester Verlegung und 10 x D während der Verlegung angegeben. Diese Werte gelten ausschließlich für die betrachtete FR-Produktseite von HBAPH / HBAPH-K.

Eine Schirmung ist keine eigenständige Eigenschaft, die „Störungen vollständig beseitigt“. Kabeltrasse, Abstand zu Energiekabeln, Durchgängigkeit von Beidraht und Folie, Anschlussende und verwendete Schiene für den Schirmanschluss, Erdungssystem des Schaltschranks und Geräteschnittstelle bestimmen das Ergebnis. Wird der Schirm nicht projektgerecht angeschlossen, kann die erwartete Störfestigkeit trotz vorhandener Folie ausbleiben. Deshalb sollten in der Kabelliste statt der alleinigen Angabe „geschirmt“ der Schirmaufbau, die Anschlussdetails und der Bezugserdungspunkt angegeben werden.

Offizielle Querschnittsdarstellung des mehrpaarigen, geschirmten Telefonkabels Birtaş Kablo HBAPH FR
Beim mehrpaarigen HBAPH-Aufbau müssen Leiterausführung, Paarzahl, Gesamtschirm und Außenmantel anhand desselben Produktcodes überprüft werden.

Produktfamilien für Erd- und Freileitungen

PD-PAP ist ein PE-isoliertes Telefon-Erdkabel. Die offizielle Anwendungsbeschreibung sieht dieses Produkt für Teilnehmerleitungen sowie Signal- und Schutzstromkreise in unterirdischen Kabelkanälen vor, die nicht dauerhaft unter Wasser stehen, und schließt die Verwendung als Energiekabel aus. Die empfohlene Entfernung unterscheidet sich nach Leiterdurchmesser: 0,50 mm für kurze Entfernungen; 0,60 und 0,90 mm für längere Verteilnetze. Diese Angabe allein ersetzt weder die Berechnung des Spannungsfalls noch des Übertragungsbudgets; die tatsächliche Leitungslänge muss anhand der Geräteanforderungen berechnet werden.

PD-AP / A ist dagegen ein PE-isoliertes Telefon-Freileitungskabel mit Tragseil. Die Produktseite beschreibt den Außenmantel als UV-beständiges PE und nennt die Teilnehmerverteilung zwischen Masten sowie Signal- und Schutzstromkreise als Einsatzgebiete. Das Vorhandensein eines Tragelements bedeutet nicht automatisch die Eignung für jede Spannweite und jede Klimabedingung. Mastabstand, Durchhang, Wind- und Eislast, Befestigungsmaterial und Zugkraft müssen im Rahmen der mechanischen Planung bewertet werden. Ein Erdkabel darf nicht allein wegen eines ähnlichen Aderaufbaus als Freileitung eingesetzt werden; ebenso wenig darf ein Freileitungskabel deshalb in einem unter Wasser stehenden Kanal verlegt werden.

Leitungsberechnung und Abnahme vor Ort

Die Kabelauswahl wird anhand der Ausgangs- und Eingangsgrenzwerte des Geräts überprüft. Der gesamte Schleifenwiderstand wird unter Berücksichtigung der doppelten einfachen Leitungslänge, des Leiterwiderstands und der Verbindungsstellen berechnet. Bei langen Leitungen kann die Kapazität die Signalanstiegszeit oder den vom Hersteller zugelassenen Grenzwert für die Schleife beeinflussen. Gegenüber parallel geführten Energiekabeln, Antriebsreglern und Schützen ist neben der Schirmung auch eine räumliche Trennung erforderlich. Trassenbelegung, enge Richtungsänderungen, Verbindungskästen und mögliche Zugkräfte werden in die Planung aufgenommen.

Bei der Inbetriebnahme werden Aderdurchgängigkeit, Kurzschlussfreiheit, Isolation, Schirmdurchgängigkeit und korrekte Anschlusszuordnung geprüft. Bei einem Brandmeldering werden die vom Zentralenhersteller geforderten Prüfungen von Schleifenwiderstand und Topologie durchgeführt; bei Telefon- oder Datenleitungen wird ein dienstspezifisches Prüfgerät eingesetzt. Das Prüfergebnis muss sich auf die verlegte und angeschlossene permanente Leitung beziehen, nicht nur auf das Kabel auf der Trommel. Werden CPR- oder Brandnachweise gefordert, sind das Etikett der gelieferten Trommel, der Produktcode und die Leistungserklärung gemeinsam in einem Dokumentationspaket aufzubewahren.

Oskons Ansatz für Projektierung und Beschaffung

Oskon betrachtet Kabel nicht als bloßes Verbrauchsmaterial, sondern als Übertragungsebene des Steuerungs- und Sicherheitssystems. Die Kabelfamilie wird anhand der I/O-Liste, der Anforderungen der Brandmeldezentrale oder des Kommunikationsgeräts, der Trassenklassen und der Umgebungsbedingungen vor Ort festgelegt. Ader- und Paarzahl werden gemeinsam mit Reservekapazität, Schirmung, Klemmenaufbau, Kabelverschraubung, Trennung der Kabeltrassen und Kennzeichnungsstandard geplant. So entsteht bereits in der Angebotsphase eine nachvollziehbare Zuordnung zwischen Produktbezeichnung und technischer Anforderung.

Für die Ausführung werden Trommelplan, Kabelzugliste, Anschlusszeichnung und Prüfprotokoll erstellt. Ist ein Kabelwechsel erforderlich, werden nicht nur der Querschnitt, sondern auch Leiterwiderstand, Kapazität, Wellenwiderstand, Schirmung, Mantel, Biegeradius und Brandnachweis erneut verglichen. Der endgültige Produktcode und die aktuellen Herstellerunterlagen werden vor dem Einkauf freigegeben. Dieses Vorgehen hilft zu verhindern, dass ein äußerlich ähnliches Kabel mit anderem Einsatzbereich oder Brandverhalten auf einer ungeeigneten Leitungstrasse eingezogen wird.

Checkliste vor dem Einkauf

  • Verläuft die Leitung im Gebäude, in einem unterirdischen Kabelkanal oder auf einer Freileitungstrasse?
  • Welches Signal wird übertragen, welchen Schleifenwiderstand lässt das Gerät zu und wie groß ist die maximale Leitungslänge?
  • Stimmen Paar-, Sternvierer-, Gruppen- und Aderzahl mit dem Klemmenplan des Projekts überein?
  • Welche Umgebungsbedingungen begründen die Auswahl blanker oder verzinnter Kupferleiter?
  • Ist eine Schirmung erforderlich? Falls ja, wie sind Schirmanschluss und Erdung an beiden Enden ausgeführt?
  • Entspricht der PVC-, PE- oder HFFR-Aufbau der Einsatzumgebung und der Projektspezifikation?
  • Wurden Flammwidrigkeit, geringe Rauchentwicklung, Halogenfreiheit, CPR und Funktionserhalt jeweils separat nachgewiesen?
  • Sind der vollständige Produktcode, das Trommeletikett, das aktuelle Datenblatt und die Leistungserklärung demselben Datensatz zugeordnet?

Häufig gestellte Fragen

Bleibt ein Brandmeldekabel während eines Brandes funktionsfähig?

Dies lässt sich aus dem Produktnamen nicht ableiten. Die geprüften Produktseiten zu J-Y(St)Y…Lg / Alarm und J-H(St)H Bd… / Fire nennen flammwidrige oder HFFR-Eigenschaften. Ist Funktionserhalt erforderlich, müssen ein gesondertes Produkt und die zugehörige Dokumentation gewählt werden, in denen FE180, PH oder die betreffende Klasse ausdrücklich angegeben ist.

Bietet jedes geschirmte Kabel denselben elektromagnetischen Schutz?

Nein. Schirmmaterial, Schirmaufbau, Beidraht, Kabelgeometrie und Schirmanbindung vor Ort unterscheiden sich. Zudem darf in dieser Kategorie nicht davon ausgegangen werden, dass jedem Produkt wie bei Koaxialkabeln eine Schirmungsklasse zugeordnet ist.

Darf ein Telefonkabel für Innenräume im Außenbereich in einem Rohr verlegt werden?

Maßgeblich sind die offiziell angegebenen Einsatzgrenzen des Produkts. Bei PDV, HBH, HBAPH, PDH und den geprüften J-Y/J-H-Typen sind der Einsatz im Außenbereich und die direkte Erdverlegung ausgeschlossen. Für die Erdverlegung kommen zweckgebundene Produktfamilien wie PD-PAP, für Freileitungen PD-AP / A infrage.

Offizielle Quellen von Birtaş Kablo

  • Aktuelle Kategorieseite für Kommunikations- und Sicherheitskabel
  • Produktseite und technische Informationen zu J-Y(St)Y…Lg / Alarm
  • Offizielles technisches Datenblatt zu J-Y(St)Y…Lg / Alarm
  • HBAPH & HBAPH-K (FR) halogenfreies, geschirmtes Telefonkabel
  • PDV & PDV-K Telefonkabel für die Innenverlegung
  • PD-PAP Telefonerdkabel
  • PD-AP / A Telefonfreileitungskabel mit Tragseil
  • PDH & PDH-K halogenfreies Telefonkabel
  • Produktseite und technische Informationen zu J-H(St)H Bd… / Fire