Bei der Auswahl von Koaxialkabeln ist die Frage „RG6 oder RG11?“ ein Ausgangspunkt, aber noch keine vollständige Produktspezifikation. Innenleiter, geschäumte Isolierung, Materialien der Folien- und Geflechtschirme, Schirmungsklasse, Außenmantel, Impedanz, Rückflussdämpfung, frequenzabhängige Dämpfung und CPR-Klasse unterscheiden sich je nach genauer Variante. Das aktuelle Koaxialkabelportfolio von Birtaş Kablo führt in den Familien RG6/U und RG11/U Ausführungen mit Cu/Cu, Cu/Al, PVC, PE und HFFR sowie unterschiedliche Schirmungs- und EuroClass-Klassen auf. Dieser Leitfaden erläutert, welche Daten über die Produktbezeichnung hinaus verglichen werden müssen, um die richtige Variante für Rundfunk- und Kamerainfrastrukturen auszuwählen.
Aufbau des aktuellen Koaxialkabelportfolios
Die offizielle Kategorieseite enthält die PVC-ummantelten Typen RG6/U-6 F und RG11/U-6 F Cu/Cu, vierlagige Ausführungen mit Aluminiumfolie und Cu/Al-Kombination, PE-ummantelte RG6- und RG11-Ausführungen sowie RG6- und RG11-Typen mit HFFR-Aufbau. Dazu kommen Varianten mit der Schirmungsklasse Class A oder Class B und der Einstufung Eca oder Cca. Dass unter derselben Bezeichnung RG6 oder RG11 unterschiedliche Materialien und Leistungsmerkmale angeboten werden, zeigt, dass in der Spezifikation nicht allein die allgemeine RG-Bezeichnung verwendet werden sollte.
Die Kategoriebeschreibung des Herstellers nennt Fernsehen, Kameras, Breitband und anspruchsvolle Übertragungsanwendungen als Einsatzgebiete für Koaxialkabel. Die ausgewählten Produktseiten, deren Zahlenwerte in diesem Beitrag aufgeführt werden, nennen hingegen 75 Ω CATV-, SMATV- und MATV-Verbindungen und -Verteilungen innerhalb von Gebäuden als Einsatzbereich. Eine Eignung für andere Protokolle oder RF-Anwendungen darf nicht vorausgesetzt werden. Die Anforderungen des Systemherstellers an Impedanz, Frequenzband und Steckverbinder sind mit dem vollständigen Kabeldatenblatt abzugleichen.
Warum ist die koaxiale Geometrie wichtig?
Beim koaxialen Aufbau umgeben die dielektrische Isolierung, die Schirmlagen und der Außenmantel den Innenleiter konzentrisch um dieselbe Achse. Die Geometrie zwischen Signalleiter und Schirm bestimmt maßgeblich die charakteristische Impedanz und das Hochfrequenzverhalten. Wird das Kabel gequetscht, scharf gebogen oder durch einen ungeeigneten Steckverbinder zusammengedrückt, kann sich diese Geometrie verändern. Der Katalogwert von 75 ± 3 Ω ist daher nicht lediglich eine Rohstoffeigenschaft, sondern ein Übertragungsleitungsparameter, der durch korrekte Fertigung und Montage erhalten werden muss.
Wird die Impedanzanpassung zwischen Quelle, Kabel, Verteilern, Anschlussdosen und Abschlusskomponenten des Systems gestört, wird ein Teil des Signals zurückreflektiert. Die Rückflussdämpfung ist einer der frequenzabhängigen Kennwerte dieser Anpassung. Ein höherer dB-Wert bedeutet eine geringere Reflexion; für unterschiedliche Frequenzbereiche werden jedoch jeweils eigene Grenzwerte angegeben. Wer ein Kabel nur anhand der Kennzeichnung „75 Ohm“ beurteilt, übersieht den Einfluss von Dämpfung und Rückflussdämpfung im Betriebsfrequenzband.
RG6/U-6 F Cu/Cu PVC: Basisvariante für den Innenbereich
Auf der Produktseite für RG6/U-6 F (Cu/Cu) / PVC wird der Innenleiter als massiver blanker Kupferleiter mit einem Durchmesser von etwa 1,02 mm beschrieben. Über der etwa 4,60 mm starken physikalisch geschäumten PE-Isolierung befinden sich ein Cu-PET-Band mit 100 Prozent Bedeckung und ein Geflecht aus blankem Kupferdraht. Der PVC-Außenmantel nach EN 50290-2-22/TM51 hat einen Durchmesser von etwa 6,80 mm. Veröffentlicht sind der Produktcode 1301 06 006 004 und ein ungefähres Kabelgewicht von 46 kg/km. Dieser Aufbau verdeutlicht, wie sich die Bezeichnung Cu/Cu in Innenleiter und Schirmkomponenten konkret widerspiegelt.
Die ausgewählte Variante ist nach EN 50117-9-2 spezifiziert; die Betriebskapazität beträgt 52 ± 2 nF/km, die Impedanz 75 ± 3 Ω und die Ausbreitungsgeschwindigkeit etwa 82 Prozent. Der minimale Isolationswiderstand wird mit 2000 MΩ·km und der Mindestbiegeradius mit 10 x D angegeben. Die offizielle Einsatzbeschreibung umfasst die Verteilung von CATV, SMATV, MATV und interaktiven Diensten innerhalb von Gebäuden; Außenanwendungen und die direkte Erdverlegung sind ausgeschlossen. Der grüne Streifen auf dem schwarzen Mantel darf nicht als Nachweis einer Außeneignung oder einer CPR-Klasse interpretiert werden.

RG6/U-4 F HF Trishield: Class A-Ausführung mit drei Schirmlagen
Das untersuchte Produkt RG6/U-4 F HF Trishield (Cu/SnCu) / Class A / EuroClass Eca verfügt über einen massiven blanken Kupferleiter von etwa 1,02 mm und eine physikalisch geschäumte PE-Isolierung von etwa 4,60 mm. Der Schirmaufbau besteht aus einem Aluminium-Polyester-Band mit 100 Prozent Bedeckung, einem verzinnten Kupferdrahtgeflecht und einem zweiten Aluminium-Polyester-Band mit 100 Prozent Bedeckung. Der HFFR-Außenmantel mit etwa 6,80 mm Durchmesser besteht aus einer Mischung nach EN 50290-2-27. Die offizielle Produktseite nennt für genau diese Variante EN 50117-9-2, die Schirmungsklasse Class A und Eca gemäß CPR EN 50575.
Für diese Variante ist sowohl auf der offiziellen Produktseite als auch im verlinkten technischen Datenblatt eine Transferimpedanz von höchstens 5 mΩ/m im Bereich 5–30 MHz angegeben. Zum Zeitpunkt des Abrufs stimmen jedoch die frequenzbandbezogenen Grenzwerte für Schirmdämpfung und Rückflussdämpfung auf der HTML-Produktseite und im herunterladbaren PDF nicht überein: Die Seite zeigt für die Schirmdämpfung 85/75/65 dB, das PDF hingegen 75/65/55 dB. Bevor die verbindlichen Grenzwerte für die Frequenzbänder in die Planungs- und Abnahmeunterlagen aufgenommen werden, muss daher der gültige Revisionsstand beim Hersteller bestätigt werden. Die Angaben Class A, 75 ± 3 Ω und Eca stimmen in beiden offiziellen Dokumenten überein. Wenn Steckverbinder und Verbindungselemente nicht dieselbe durchgängige Schirmleistung unterstützen, gewährleistet die Kabelklasse allein nicht das Leistungsniveau des Gesamtsystems.

RG11/U-6 F HF Cu/Cu: Bewertung für geringere Dämpfung
Die Produktseite für RG11/U-6 F HF (Cu/Cu) / Class B / EuroClass Cca beschreibt einen massiven blanken Kupferleiter von etwa 1,63 mm, eine physikalisch geschäumte PE-Isolierung von etwa 7,15 mm, ein Cu-PET-Band mit 100 Prozent Bedeckung und ein blankes Kupfergeflecht. Der HFFR-Außenmantel hat einen Durchmesser von etwa 9,80 mm; angegeben sind der Produktcode 1305 04 011 702 und ein ungefähres Gewicht von 98 kg/km. Dieselbe Seite nennt ausdrücklich die Schirmungsklasse Class B, eine Transferimpedanz von höchstens 15 mΩ/m bei 5–30 MHz und die Klasse Cca gemäß CPR EN 50575.
Die Dämpfungstabelle dieser konkreten RG11-Variante nennt bei 20 °C Höchstwerte von 1,80 dB/100 m bei 5 MHz, 15,30 dB/100 m bei 1000 MHz, 23,00 dB/100 m bei 2150 MHz und 29,90 dB/100 m bei 3000 MHz. Bei der untersuchten RG6-Trishield-Eca-Variante betragen die Grenzwerte bei denselben Frequenzen jeweils 2,80; 22,00; 32,50 und 39,30 dB/100 m. Dieser Vergleich zeigt, warum die ausgewählte RG11-Variante für längere Verteilleitungen in Betracht kommt. Schirmungsklasse, Mantel, CPR-Klasse, Kabeldurchmesser und Steckverbinderkompatibilität müssen jedoch ebenfalls in die Entscheidung einfließen.

Vergleich ausgewählter Varianten
| Technisches Merkmal | RG6 Cu/Cu PVC | RG6 HF Trishield | RG11 HF Cu/Cu Cca |
|---|---|---|---|
| Innenleiter | Massives blankes Kupfer, ~1,02 mm | Massives blankes Kupfer, ~1,02 mm | Massives blankes Kupfer, ~1,63 mm |
| Ungefährer Außendurchmesser | 6,80 mm, PVC | 6,80 mm, HFFR | 9,80 mm, HFFR |
| Schirmaufbau | Cu-PET + blankes Kupfergeflecht | Al-PET + verzinntes Kupfergeflecht + Al-PET | Cu-PET + blankes Kupfergeflecht |
| Schirmungsklasse | Auf der untersuchten Seite ist keine Klasse angegeben | Class A | Class B |
| CPR / EN 50575 | Auf der untersuchten Seite ist keine EuroClass angegeben | Eca | Cca |
| Impedanz | 75 ± 3 Ω | 75 ± 3 Ω | 75 ± 3 Ω |
| Mindestbiegeradius | 10 x D | 10 x D | 10 x D |
Wie wird das Dämpfungsbudget berechnet?
Zur Ermittlung der Kabeldämpfung wird zunächst der Wert in dB/100 m aus der Herstellertabelle auf die tatsächliche Kabellänge umgerechnet. Hinzu kommen die Verluste durch passive Verteiler, Abzweiger, Anschlussdosen, Steckverbinder und Verbindungsstellen. Der Ausgangspegel des aktiven Geräts, die Gesamtdämpfung bei der höchsten Betriebsfrequenz des Kabels und der zulässige Eingangspegelbereich des Empfängers werden in derselben Tabelle bewertet. Wenn die Leitung nur bis 1000 MHz betrieben wird, ist der Wert bei 3000 MHz kein unmittelbarer Auslegungswert. Ist jedoch später eine Erweiterung des Frequenzbands geplant, kann das Verhalten bei höheren Frequenzen für die Auswahl relevant werden.
Die Katalogdämpfung wird meist für eine festgelegte Temperatur und eine standardisierte Probe angegeben. Vor Ort können Temperatur, Unterschiede zwischen Kabeltrommeln, die Qualität der Steckverbindermontage und Kabelquetschungen das Ergebnis beeinflussen. Deshalb ist im Planungsbudget eine angemessene Reserve vorzusehen; bei der Inbetriebnahme sind die gemessenen Pegel- und Qualitätswerte zu dokumentieren. Der Einsatz von RG11 auf langen Leitungen kann die Dämpfung reduzieren, erfordert jedoch einen größeren Außendurchmesser, mehr Platz für Biegungen und andere Steckverbinder. Dieser mechanische Mehraufwand ist zusammen mit dem elektrischen Vorteil zu bewerten.
Schirmungsklasse und Anzahl der Schirmlagen sind nicht dasselbe
Zwei oder drei Schirmlagen in einem Kabel sind eine konstruktive Angabe. Class A, B oder eine andere Klasse bezieht sich hingegen auf die in bestimmten Frequenzbereichen gemessene Transferimpedanz und Schirmdämpfung. Auch wenn zwei Produkte ähnliche Querschnittsdarstellungen aufweisen, können sich Geflechtdichte, Folienmaterial und Messergebnisse unterscheiden. Die Angabe „doppelt geschirmt“ allein reicht daher in einer Beschaffungsspezifikation nicht aus. Die geforderte Schirmungsklasse, die Norm und die Frequenzbereiche müssen anhand der vollständigen Produktdokumentation festgelegt werden.
Das schwächste Glied einer Installation ist häufig die Konfektionierung der Kabelenden. Werden große Teile des Geflechts abgeschnitten, wird die Folie nicht bis in den Steckverbinder geführt, ist eine Verbindung locker oder wird ein für einen anderen Durchmesser ausgelegter Steckverbinder verwendet, beeinträchtigt dies die Impedanzanpassung und die Schirmkontinuität. Gemeinsam mit dem Kabel sind Steckverbindergehäuse, Crimpmaß, Verteiler und Enddose Bestandteile desselben Systems. Gilt die Schirmungsklasse nur für das Kabel von der Trommel, darf ohne gesonderte Messung nicht behauptet werden, dass die installierte Anlage dieselbe Klasse erreicht.
Auswahl von PVC-, PE- und HFFR-Mänteln
PVC-, PE- und HFFR-Ausführungen sind nicht automatisch für denselben Zweck gegeneinander austauschbar. Die untersuchten Produktseiten für PVC und HFFR beschreiben Innenanwendungen und schließen den Einsatz im Freien sowie die direkte Erdverlegung aus. Auch das Vorhandensein PE-ummantelter RG6- und RG11-Typen in der Kategorie bedeutet nicht, dass jedes PE-Produkt für die direkte Erdverlegung, den Unterwasserbetrieb oder sämtliche Außenbedingungen geeignet ist. UV-Beständigkeit, Feuchtigkeit, Wassereintritt, Temperatur und Verlegeart müssen im technischen Datenblatt der jeweiligen PE-Variante gesondert überprüft werden.
Bei HFFR-Produkten werden Prüfungen auf Halogenfreiheit, Rauchdichte und Flammwidrigkeit auf den Produktseiten ausdrücklich aufgeführt. Die CPR-Leistung ist dennoch gesondert zu betrachten. So ist die hier untersuchte RG6-Trishield-Variante als Eca und die RG11-Variante als Cca eingestuft. Die Bezeichnung „HFFR“ allein bedeutet nicht Cca; ebenso überträgt die Cca-Einstufung eines Produkts diese Klasse nicht auf alle anderen RG11-Typen. Die CPR-Anforderung des Projekts muss mit dem genauen Produktcode und der Leistungserklärung abgeglichen werden.
Montage, Kennzeichnung und Abnahmeprüfungen
Beim Einziehen von Koaxialkabeln ist der vom Hersteller vorgegebene Mindestbiegeradius einzuhalten; Rollenführungen und Richtungsänderungen der Kabeltrasse sind so auszuführen, dass das Kabel nicht gequetscht wird. Zugkräfte dürfen nicht unkontrolliert über den Außenmantel oder das Geflecht eingeleitet werden. Die getrennte Trassenführung gegenüber Leistungskabeln und Betriebsmitteln mit starken elektromagnetischen Feldern ist beizubehalten. Das Kabel wird an beiden Enden mit der Kennung des Ausgangsports und der Zielanschlussdose beschriftet. Für RG6 und RG11 sind Steckverbinder mit passenden Abmessungen zu verwenden; die Länge des Innenleiters, das Zurücklegen des Geflechts und das Crimpen erfolgen nach den Anweisungen des Steckverbinderherstellers.
Bei der Abnahme reicht eine reine Durchgangsprüfung nicht aus. Im Betriebsfrequenzband der installierten Anlage werden Pegel, Rückflussdämpfung oder die vom jeweiligen Rundfunkstandard geforderten Messgrößen erfasst. Bei der Sichtprüfung wird auf scharfe Biegungen, Quetschungen, Mantelschäden, freiliegende Schirmdrähte und lose Steckverbinder geachtet. Bei Projekten mit Anforderungen an das Brandverhalten werden das Etikett der gelieferten Kabeltrommel, der Produktcode, die CPR-Leistungserklärung und das technische Datenblatt miteinander abgeglichen. Cca oder Eca sind keine Ergebnisse, die vor Ort mit einem Prüfgerät erneut ermittelt werden, sondern Klassen, die anhand einer korrekten Produkt- und Dokumentationskette bestätigt werden.
Oskons Ansatz für Koaxialinfrastrukturen
Oskon wählt Kabel für Kamera- und Rundfunkinfrastrukturen nicht unabhängig von den Geräten aus. Auf Grundlage des Frequenzbands der Quelle, der Verteilungstopologie, der längsten Leitung, der Verluste passiver Komponenten und des Eingangspegelbereichs des Empfängers wird ein Linkbudget erstellt. Beim Vergleich zwischen RG6 und RG11 werden nicht nur der Meterpreis, sondern auch Dämpfung, Außendurchmesser, Belegungsgrad der Kabeltrasse, Platzbedarf für Biegungen und Steckverbinderstandard berücksichtigt. Bei hoher elektromagnetischer Belastung wird die erforderliche Schirmungsklasse als Projektanforderung festgelegt.
In den Ausführungsunterlagen werden Kabelliste, einpoliges Übersichtsschaltbild, Portnummern, Kennwerte passiver Komponenten, Trassenführung und Prüfprotokolle gemeinsam geführt. Bei einem Änderungsantrag werden die 75 Ω Impedanz, die Dämpfung im Betriebsfrequenzband, die Rückflussdämpfung, die Schirmungsklasse, der Mantel und die CPR-Einstufung des vorgeschlagenen Produkts erneut geprüft. So wird verhindert, dass eine Variante mit abweichender Leistung unter derselben RG-Bezeichnung auf die Baustelle gelangt, und die messbaren Abnahmekriterien der installierten Anlage werden von Anfang an festgelegt.
Checkliste vor dem Kauf
- Arbeitet das System mit 75 Ω und wie lautet der tatsächliche Betriebsfrequenzbereich?
- Wurden die längste Kabelstrecke sowie die Verluste von Verteilern, Anschlussdosen und Steckverbindern im Linkbudget berücksichtigt?
- Beruht die Auswahl von RG6 oder RG11 auf der Dämpfungstabelle der jeweiligen konkreten Variante?
- Sind die Materialien von Innenleiter und Schirm eindeutig als Cu/Cu, Cu/Al oder mit einer anderen Bezeichnung angegeben?
- Wurden die erforderliche Schirmungsklasse und der Frequenzbereich im Produktdatenblatt überprüft?
- Ist der PVC-, PE- oder HFFR-Mantel für die tatsächliche Verlegeumgebung geeignet?
- Stimmt die CPR-Klasse mit der Leistungserklärung für den vollständigen Produktcode überein?
- Wurden Steckverbinder und Montagewerkzeug passend zum Kabelaußendurchmesser und zum Frequenzband des Systems ausgewählt?
- Wurden für die installierte Leitung Abnahmekriterien für Pegel, Rückflussdämpfung und Sichtprüfung festgelegt?
Häufig gestellte Fragen
Ist RG11 immer besser als RG6?
Nein. Die untersuchte RG11-Variante weist eine geringere Dämpfung auf als die ausgewählte RG6-Variante; das Kabel ist jedoch dicker und schwerer, und der erforderliche Montageraum sowie die Steckverbinder unterscheiden sich. Bei kurzen Leitungen kann RG6 praktikabler sein. Die Entscheidung richtet sich nach Frequenz, Entfernung und Gesamtdämpfung des Systems.
Bedeutet die Bezeichnung Trishield automatisch Class A?
Das lässt sich nicht verallgemeinern. Die hier untersuchte Produktseite des konkreten RG6 HFFR Trishield-Kabels gibt Class A an. Die Klasse eines anderen Trishield-Produkts muss anhand seiner eigenen technischen Dokumentation überprüft werden.
Ist ein HFFR-Kabel automatisch Cca?
Nein. Das untersuchte HFFR RG6-Produkt ist mit Eca angegeben, das untersuchte HFFR RG11-Produkt mit Cca. Die Materialbezeichnung HFFR und die CPR EuroClass sind nicht dieselbe Angabe.
Offizielle Quellen von Birtaş Kablo
- Aktuelle Kategorieseite für Koaxialkabel
- Produktseite und technische Informationen zu RG6/U-6 F (Cu/Cu) / PVC
- Offizielles technisches Datenblatt zu RG6/U-6 F (Cu/Cu) / PVC
- Produktseite zu RG6/U-4 F HF Trishield Class A EuroClass Eca
- Offizielles technisches Datenblatt zu RG6/U-4 F HF Trishield Class A EuroClass Eca
- Produktseite zu RG11/U-6 F HF Cu/Cu Class B EuroClass Cca
- Offizielles technisches Datenblatt zu RG11 HF Class B EuroClass Cca