Induktive Näherungssensoren erkennen die Anwesenheit eines metallischen Objekts ohne physischen Kontakt. Obwohl diese Aufgabe einfach erscheint, lässt sich eine zuverlässige Auswahl nicht allein anhand des Gehäusedurchmessers und des im Katalog angegebenen Schaltabstands treffen. Art und Abmessungen des Zielmetalls, bündiger oder nicht bündiger Einbau, umgebende Metallflächen, Schaltfrequenz, elektrischer Ausgang, Anschlussart, Temperatur sowie Kontakt mit Öl und Kühlschmierstoffen müssen gemeinsam bewertet werden. Dieser Leitfaden behandelt das Portfolio induktiver Sensoren von SICK nicht als Produktliste, sondern als Entscheidungsfolge für die Maschinenkonstruktion.

Erfassungsobjekt definierenErfassen Sie Metallart, Objektfläche, Annäherungsrichtung, Geschwindigkeit und erforderliche Wiederholgenauigkeit. Mechanik auslegenWählen Sie zylindrisches oder rechteckiges Gehäuse, bündigen Einbau, Freiraum und Kabelabgang aufeinander abgestimmt aus. Umgebungsbedingungen prüfenGleichen Sie Temperatur, Öl, Kühlschmierstoff, Reinigung, Außeneinsatz, Vibration und Stoßbelastung mit der Produktfamilie ab. Signal planenKlären Sie Versorgung, PNP/NPN- oder Zweileiterausführung, Schließer-/Öffnerfunktion, Anschluss und IO-Link-Bedarf.

Für welche Aufgaben eignet sich die induktive Erfassung?

Ein induktiver Sensor erzeugt ein Schaltsignal, indem er die Veränderung auswertet, die ein metallisches Objekt in seinem elektromagnetischen Feld verursacht. Die berührungslose Arbeitsweise benötigt kein verschleißendes Erfassungselement wie Hebel, Rolle oder Kontaktfläche eines mechanischen Endschalters. Daher kommt sie für zahlreiche Aufgaben infrage, etwa die Endlagenerkennung von Maschinenschlitten, die Anwesenheitskontrolle von Werkstücken in Vorrichtungen, die Erkennung vorbeilaufender Zahnradzähne oder Nocken, metallischer Paletten in Förderanlagen, von Ventilstellungen sowie die Kontrolle der Werkzeugspannung. Der Sensor sollte jedoch nicht zur direkten Erkennung nichtmetallischer Objekte oder zur kontinuierlichen Ausgabe eines Messwerts gewählt werden; diese Aufgabe kann ein anderes Erfassungsprinzip oder einen Analogausgang erfordern.

Die Information „Metall vorhanden“ allein ist keine ausreichende Spezifikation. Ein Referenzobjekt aus Stahl und ein Objekt aus Aluminium, Messing oder Kupfer können unterschiedliche Schaltabstände ergeben. Ist die Objektfläche kleiner als die im Katalog angegebene Referenzplatte, kann sich der erreichbare Abstand verringern. Nähert sich das Objekt seitlich, müssen die Anhaltetoleranz und die Differenz zwischen Schalt- und Rückschaltpunkt gemeinsam betrachtet werden. Statt den Nennschaltabstand als tatsächlichen Maschinenabstand anzusetzen, sollte der Konstrukteur ein Abstandsbudget erstellen, das Reduktionsfaktoren, Fertigungstoleranzen, Temperaturdrift und eine ausreichende Betriebsreserve berücksichtigt.

SICK IME: Familie zylindrischer induktiver Näherungssensoren
Die Familie IME umfasst zylindrische Gehäuse von M8 bis M30 für industrielle Standard-Erfassungsaufgaben. Bild: offizielle IME-Produktseite von SICK.

Erste Auswahl: Gehäuse, Einbau und tatsächlicher Arbeitsabstand

Ein zylindrisches Gewindegehäuse ermöglicht die axiale Einstellung des Sensors mit zwei Muttern und den Einbau in Standardbohrungen. Kleine M8-Gehäuse bieten Vorteile bei beengten Mechanismen, während größere Gehäuse je nach Anwendung einen größeren Schaltabstand oder einen mechanisch robusteren Einbau ermöglichen können. Ein rechteckiges Gehäuse ist dagegen bei Anlagen sinnvoll, die eine große aktive Fläche, eine andere Befestigungsanordnung oder einen in die gewünschte Richtung drehbaren Sensorkopf benötigen. Neben dem Katalogabstand sollten auch die Steifigkeit der Halterung, die Zugänglichkeit zur Justage und die Ausbaubarkeit des Sensors im Fehlerfall geprüft werden.

Bei einem für bündigen Einbau geeigneten Sensor kann die aktive Fläche unter vorgegebenen Bedingungen bündig mit der metallischen Umgebung abschließen. Bei nicht bündig einbaubaren Ausführungen ist dagegen mehr Freiraum um die aktive Fläche erforderlich, damit das Erfassungsfeld frei bleibt. Die im Produktdatenblatt angegebenen Einbauabstände, Abstände zwischen benachbarten Sensoren und Bedingungen für die gegenüberliegende Anordnung müssen in die Konstruktion übernommen werden. Werden diese Regeln nicht beachtet, können Metallhalterungen oder benachbarte Sensoren das Feld beeinflussen. Ein großer Schaltabstand ist nicht grundsätzlich die bessere Wahl: Ein unnötig großes Feld kann dazu führen, dass dahinterliegendes Metall erfasst wird oder nicht zum Zielobjekt gehörende Teile ein Schaltsignal auslösen.

Auf der aktuellen Produktseite von SICK wird die Familie IME mit Baugrößen von M8 bis M30, erhöhten Schaltabständen von 1,5 mm bis 38 mm sowie elektrischen DC-Drei-/Vierleiter- und DC-Zweileiterausführungen beschrieben. Auf derselben Seite werden für die Familie die Gehäuseschutzart IP67 und ein Temperaturbereich von −25 °C bis +75 °C angegeben. Diese Werte bedeuten nicht, dass jede Bestellnummer innerhalb der Familie dieselbe Einbauart oder denselben Abstand bietet. Nach der Vorauswahl müssen der genaue Schaltabstand, die Eignung für bündigen Einbau, der Anschluss und die Ausgangsschaltung der gewählten Variante gesondert geprüft werden.

Produktfamilien anhand der Einsatzbedingungen vergleichen

ProduktfamilieWesentliche Merkmale laut offizieller SeiteGeeignetes EinsatzszenarioKritische Prüfung vor der Angebotserstellung
IMEM8–M30; innerhalb der Familie 1,5–38 mm; IP67; −25…+75 °CStandardaufgaben in der Maschinen- und FabrikautomationBündiger Einbau, Zielmetall, Ausgang und Anschluss der konkreten Variante
IMBM8–M30; innerhalb der Familie 2–20 mm; IP68/IP69K; −40…+100 °C; EdelstahlgehäuseÖl, Kühlschmierstoffe, Außeneinsatz und anspruchsvollere BetriebsbedingungenChemikalienkontakt, Reinigungsverfahren, Kabel/Steckverbinder und IO-Link-Option
IQG40 × 40 mm; innerhalb der Familie 20–40 mm; IP68/IP69K; −25…+85 °CMaschinen, die einen großen Schaltabstand und einen flexiblen Einbau mit rechteckigem Gehäuse erfordernVariante mit 20 oder 40 mm, Kopfausrichtung, Abstand zu umgebendem Metall und Ausgang

Die Tabellenwerte stammen aus den Familienübersichten auf den offiziellen Produktseiten der drei Familien; sie dürfen nicht als Angaben zu einer bereits ausgewählten einzelnen Artikelnummer verstanden werden. So gibt es innerhalb von IME unterschiedliche Durchmesser, Abstände, Anschlüsse und Schaltfunktionen sowie innerhalb von IMB verschiedene IO-Link- und elektrische Konfigurationen. Die Angaben „IME, 38 mm“ oder „IMB, IP69K“ reichen in einer Spezifikation nicht aus. Nach Festlegung des vollständigen Produktcodes sollten Datenblatt, Maßzeichnung, Betriebsanleitung und erforderliche Konformitätsunterlagen mit einheitlichem Revisionsstand archiviert werden.

Die Familie IMB für raue Umgebungen

SICK positioniert die Familie IMB als induktive Sensoren für den Kontakt mit Ölen, Kühlschmierstoffen oder Schmiermitteln sowie für den Außeneinsatz. Die aktuelle Familienseite nennt Gehäuse von M8–M30, erhöhte Schaltabstände von 2–20 mm, die Schutzarten IP68 und IP69K, einen Temperaturbereich von −40 °C bis +100 °C, ein robustes Edelstahlgehäuse und eine aktive Fläche aus Kunststoff. Auch eine optische Einstellanzeige, selbstsichernde Muttern und eine IO-Link-Option zählen zu den Familienmerkmalen. Diese Eigenschaften gelten nur für die jeweils passende IMB-Variante und unter den vom Hersteller vorgegebenen Anschluss- und Einbaubedingungen.

Bei der Auswahl für raue Umgebungen ist die IP-Schutzart allein kein ausreichendes Entscheidungskriterium. Die chemische Zusammensetzung, Temperatur und Sprührichtung des Kühlschmierstoffs, mögliche Metallspanablagerungen auf der aktiven Fläche, die Beständigkeit des Kabelmantels, das korrekte Stecken und Anziehen des Steckverbinders sowie Reinigungsmittel und Hochdruckreinigungszyklen müssen einzeln geprüft werden. Selbst wenn das Sensorgehäuse geeignet ist, lässt sich die Integrität der Verbindung nicht sicherstellen, wenn Anschlusskabel oder Gegenstecker nicht mit der Umgebung verträglich sind. Eine hohe zulässige Temperatur des Sensors bedeutet zudem nicht, dass Kabel, Steckverbinder und Anschlusskasten in seiner Nähe für dieselbe Temperatur ausgelegt sind.

Induktive Sensoren SICK IMB mit Edelstahlgehäuse
Die Edelstahlgehäusevarianten der Familie IMB kommen für Anwendungen mit Anforderungen durch Öl, Kühlschmierstoffe und Außeneinsatz infrage. Bild: offizielle IMB-Produktseite von SICK.

IQG für rechteckige Bauform und große Schaltabstände

Die Familie IQG bietet große Schaltabstände und flexible Montagemöglichkeiten in einem rechteckigen Gehäuse mit 40 × 40 mm. Die offizielle Familienseite nennt einen Bereich von 20–40 mm, die Schutzarten IP68/IP69K und einen Temperaturbereich von −25 °C bis +85 °C. Der in fünf Richtungen drehbare Sensorkopf erleichtert es, die aktive Fläche bei der Maschinenkonstruktion auf das Objekt auszurichten. LEDs an den vier Ecken erleichtern zudem die Statuskontrolle aus unterschiedlichen Blickrichtungen. Das werkzeuglose Push-Lock-Montagesystem soll den Sensortausch beschleunigen; dennoch muss bei der Inbetriebnahme geprüft werden, ob das Befestigungsteil korrekt sitzt und das Kabel zugentlastet geführt wird.

Der rechteckige Sensor kann sich insbesondere für Förderanlagen, Transportwagen, Hubmechanismen oder große metallische Objekte eignen. Die Werte 20 mm und 40 mm dürfen jedoch nicht als ein einziger einstellbarer Bereich derselben Variante interpretiert werden; innerhalb der Familie gibt es bündig und nicht bündig einbaubare Ausführungen. Objektgröße, Stahlkonstruktion im Einbaubereich und mechanische Schwingungen bestimmen die tatsächliche Betriebsreserve. Bei einem beweglichen Träger sollte der ungünstigste Achsversatz zwischen Sensor und Objekt im CAD-Modell und möglichst an einem physischen Muster überprüft werden.

SICK IQG: Familie rechteckiger induktiver Sensoren mit drehbarem Kopf
IQG lässt sich mit seinem drehbaren Sensorkopf und den von vier Ecken aus sichtbaren Statusanzeigen an unterschiedliche Einbaurichtungen anpassen. Bild: offizielle IQG-Produktseite von SICK.

Elektrischer Ausgang und Anbindung an das Steuerungssystem

Die mechanische Eignung eines Sensors bedeutet nicht automatisch, dass er elektrisch zum PLC-Eingang passt. Bei einem DC-Drei- oder Vierleiteranschluss müssen PNP/NPN-Ausgangsschaltung, Schließer- oder Öffnerfunktion, Versorgungsspannungsbereich, zulässiger Laststrom, Spannungsabfall, Reststrom und Kurzschlussschutz dem Datenblatt des ausgewählten Produkts entnommen werden. Bei Zweileitersensoren sind die Restspannung im leitenden Zustand und der Reststrom im gesperrten Zustand zusammen mit den Schaltschwellen des angeschlossenen Eingangsmoduls zu bewerten. Die Verdrahtung darf nicht anhand auswendig gelernter Kabelfarben erfolgen; maßgeblich sind das Anschlussschema und die Stecker-Pinansicht des Produkts.

Bei IMB-Varianten mit IO-Link kann der Sensor neben dem Schaltsignal auch Parameter- und Diagnoseinformationen über die Kommunikation bereitstellen. Diese Funktion kann für das Parametermanagement beim Produktwechsel, die Zustandsüberwachung oder die Übertragung zusätzlicher Prozessinformationen in die Steuerungsarchitektur genutzt werden. Das Vorhandensein von IO-Link bedeutet nicht, dass diese Vorteile automatisch entstehen. Master-Porttyp, Zykluszeit, IODD-Version, Prozessdatenzuordnung, PLC-Funktionsbaustein und die Art der Datennutzung durch das Instandhaltungsteam müssen im Projekt definiert werden. An einer einfachen Erfassungsstelle, an der lediglich ein digitales Schaltsignal erforderlich ist, sollte der tatsächliche Nutzen des Kommunikationsaufwands gesondert geprüft werden.

Mechanische Details, die die Schaltqualität bestimmen

Da induktive Sensoren häufig die letzten Millimeter einer Maschinenbewegung überwachen, ist die Steifigkeit der Halterung entscheidend. Wenn eine dünne Blechhalterung schwingt und dadurch den Abstand zwischen Objekt und Sensor verändert, kann selbst ein hochwertiger Sensor ein instabiles Signal liefern. Die Muttern müssen mit geeignetem Drehmoment angezogen, Zugbelastungen am Kabelabgang vermieden und ein mechanischer Anschlag vorgesehen werden, der eine Kollision des Objekts mit dem Sensor verhindert. Die aktive Fläche ist kein mechanischer Anschlag. Besteht die Möglichkeit, dass der Sensor bei Wartungsarbeiten nach vorn verstellt wird, sollten eine Einstelllehre, ein Referenzmaß oder eine gegen Verstellen gesicherte Befestigung verwendet werden.

Müssen zwei nahe beieinander montierte Sensoren dasselbe metallische Objekt erfassen, sind die Vorgaben für gegenüberliegenden und nebeneinanderliegenden Einbau dem Datenblatt zu entnehmen. Bei schnell rotierenden Zahnrädern oder Nocken sind neben dem Abstand auch die Schaltfrequenz des Sensors und die Verweildauer des Objekts vor dem Sensor wichtig. PLC-Eingangsfilter, Netzwerkzyklus und Software-Abtastzeit müssen in die gesamte Zeitbetrachtung einbezogen werden, damit kein Signal verloren geht. Ein Labortest, bei dem ein schmaler Zahn erkannt wird, garantiert unter Vibrationen und Toleranzen bei Produktionsgeschwindigkeit nicht dasselbe Ergebnis.

Funktionale Sicherheit und Standarderfassung nicht verwechseln

Dass ein induktiver Standard-Näherungssensor ein Metallteil zuverlässig erkennt, macht ihn nicht für den alleinigen Einsatz in einer Sicherheitsfunktion geeignet. Für Aufgaben wie die Überwachung einer Schutztür, einer sicheren Position oder das Stoppen einer gefährlichen Bewegung müssen geeignete Sicherheitssensoren, Auswerteeinheiten, Performance Level und Systemarchitektur anhand der Risikobeurteilung ausgewählt werden. Im SICK-Portfolio werden induktive Produktgruppen für Sicherheitsanwendungen separat geführt; eine Variante der Standardfamilien IME, IMB oder IQG darf ohne ausdrücklichen Nachweis der Sicherheitseignung im Datenblatt nicht als Sicherheitsbauteil betrachtet werden.

Erforderliche Angaben für Angebot und Projektierung

  • Werkstoff des zu erfassenden Metalls, kleinste Flächenabmessungen, Dicke und Annäherungsrichtung an den Sensor
  • Nomineller Arbeitsbereich, mechanische Toleranzen, Vibrationen und Kollisionsrisiko zwischen Sensor und Objekt
  • Zylindrisches oder rechteckiges Gehäuse, Gewindegröße, bündiger/nicht bündiger Einbau und Zeichnung der Halterung
  • Versorgungsspannung, PNP/NPN- oder Zweileiterausführung, Schließer-/Öffnerfunktion und Lastangaben
  • Kabel- oder Steckverbinderanschluss, erforderliche Länge, Pinbelegung und Gegensteckverbinder
  • Umgebungstemperatur, Öl/Kühlschmierstoff, Wasser, Reinigung, Staub, Außeneinsatz, Stoß- und Vibrationsbedingungen
  • Anforderungen an IO-Link, Fernparametrierung, Diagnose oder Prozessdaten
  • Erforderliche Zertifikate, gegebenenfalls Sicherheitsfunktion, geplante Stückzahl und Ersatzteilkonzept

Das auf Grundlage dieser Informationen erstellte Angebot sollte nicht nur den Sensorcode, sondern auch die passende Anschlussleitung, das Montagezubehör und die Bedingungen für die Inbetriebnahme festlegen. Zwei ähnlich aussehende Produkte derselben Baureihe können unterschiedliche Ausgänge, Schaltabstände oder Anschlüsse aufweisen. In der Beschaffungsliste sollten Produktbeschreibung und vollständiger Bestellcode gemeinsam geführt und dem Betriebsmittelkennzeichen im Schaltplan zugeordnet werden. Die an der ersten Maschine bestätigte Einstellung sollte in einen bemaßten Montagestandard für die Serienfertigung überführt werden.

Inbetriebnahme und Wartungskontrolle

Bei der Inbetriebnahme wird der Sensor an der entferntesten und der nächstgelegenen Toleranzposition des Erfassungsobjekts geprüft. Die Maschine wird mit niedriger Geschwindigkeit betrieben, wobei das LED-Verhalten mit dem PLC-Eingangszustand verglichen wird; anschließend wird die Signalstabilität bei tatsächlicher Produktionsgeschwindigkeit überwacht. Falls eine Kabelabschirmung erforderlich ist, werden das Erdungskonzept, die parallele Verlegung zu Leistungskabeln und die Filter des Eingangsmoduls geprüft. Bei einem Fehler sollten statt eines sofortigen Sensortauschs die Spannungsversorgung, das Erfassungsobjekt, eine mögliche Lockerung des Haltewinkels, Metallspanablagerungen, der Steckverbinder und der PLC-Eingangskanal einzeln geprüft werden, um unnötigen Teiletausch zu reduzieren.

Das regelmäßige Wartungsintervall wird anhand der Verschmutzungs- und Vibrationsbelastung der Anwendung festgelegt. Kontrolliert werden Metallpartikelablagerungen auf der aktiven Fläche, Stoßschäden am Gehäuse, gelockerte Befestigungsmuttern und Kabelbrüche. Ersatzsensoren sollten nicht nur nach dem Namen der Baureihe, sondern in derselben elektrischen und mechanischen Ausführung bevorratet werden. Werden IO-Link-Parameter verwendet, wird das Verfahren zur Sicherung und automatischen Wiederherstellung getestet. So wird die induktive Erfassungsstelle nicht als einmal installiertes und anschließend vergessenes Einzelbauteil, sondern als messbare und dauerhaft aufrechterhaltbare Maschinenfunktion verwaltet.

Offizielle SICK-Quellen

  • SICK: Produktkategorie induktive Näherungssensoren
  • SICK-Produktfamilie IME
  • SICK-Produktfamilie IMB
  • SICK-Produktfamilie IQG
  • SICK-Produktsegmentübersicht: Induktive Näherungssensoren